Harzer Falken: „Genau das haben wir gebraucht“
Falken-Trainer Regan Nagy hofft, dass mit Zugang David Brozek die zuletzt stockende Torausbeute wieder besser wird. Foto: Drechsler
Der Trainer schwärmt schon mal: Eishockey-Regionalligist Harzer Falken hofft auf Tore von Zugang David Brozek, der am Freitag gegen Harsefeld sein Debüt feiert.
Wird es der letzte Tanz auf zwei Hochzeiten? Nach der 3:6-Niederlage im Hinspiel droht Eishockey-Regionalligist Harzer Falken am Sonntag, 17 Uhr, beim Adendorfer EC das Aus im Halbfinale. Zuvor steht am Freitag, 20 Uhr, in Braunlage das Liga-Heimspiel gegen die Harsefeld Tigers an.
Über die Prioritäten lässt sich streiten. Trainer Regan Nagy zumindest will immer gewinnen, egal wie der Wettbewerb heißt. Klar ist auch, dass es nach zwei schmerzlichen Heimniederlagen keine dritte in Folge geben soll.
Mit Harsefeld haben die Falken noch eine Rechnung offen, kassierten sie bei den Tigers doch im ersten Saisonspiel eine 2:3-Niederlage. Diese sind auch auswärts immer ein unangenehmer Gegner, allerdings seit dem 20. Dezember ohne Spielpraxis. Ob die lange Pause gutgetan hat oder ob Harsefeld erst einmal den Rost abkratzen muss, wird sich zeigen.
Eishockey-Regionalliga
Harzer Falken im Sturmtief: 3:4 gegen Timmendorf
Bei den Falken und ihrem Anhang richten sich die Augen auf David Brozek. Der Anfang der Woche vom Staffelkontrahenten Salzgitter Icefighters verpflichtete Center hat bei Nagy gleich einen guten Eindruck hinterlassen: „Er ist ein schneller Spieler, ein junger Kerl, der hart arbeitet und viel Energie und Motivation mitbringt. Ich denke, genau das haben wir gebraucht.“ Der 21-Jährige soll auch dazu beitragen, dass die Torausbeute der Falken wieder besser wird. Sein Team habe auch in den vergangenen beiden Spielen hart gearbeitet und sei zu genügend Abschlüssen gekommen, sagt Nagy, „aber wir hatten nicht das Glück, was wir in den Wochen zuvor hatten“. Er erinnert an einige Abpraller von der Bande, die zuletzt beim Gegner landeten.
Eishockey-Regionalliga
Harzer Falken siegen leicht und locker
Auf dem Transfermarkt aktiv geworden ist auch noch einmal Adendorf. Weil Stammtorwart David Kovacs weiter verletzt ist, hat er sich den Finnen Roni Salmenkangas (26) gegönnt, der zuletzt in den USA aktiv war. Ob mit Salmenkangas im Kasten oder nicht – die Falken brauchen bei den Heidschnucken einen Sieg mit vier Toren Differenz, der auf jeden Fall den Einzug ins Finale bedeuten wird.
Bis auf Daniel Spratek und den weiter erkrankten Dennis Arnold sind Stand Donnerstag alle Mann an Bord – das haben die Falken im Erkältungsmonat Januar schon anders erlebt.
Copyright © 2026 Goslarsche Zeitung | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.