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Fußball-Bezirksliga

Vienenburg hat keine Angst vorm Primus – GSC will Wiedergutmachung

Zwei Fußballspieler in blauer und weißer Sportkleidung treten gleichzeitig nach einem Ball auf einem Rasenplatz

Die FG Vienenburg/Wiedelah will sich gegen Tabellenführer MTV Wolfenbüttel II nicht verstecken und wie hier beim 2:1 gegen Union Salzgitter wieder einen Großen ärgern. Justin Rimbach kommt in dieser Szene zum Schuss. Foto: Drechsler

Die FG Vienenburg-Wiedelah und der Goslarer SC 08 haben am 21. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Heimrecht. Die TSG Bad Harzburg und der VfL Oker treten auswärts an.

Von Andreas Konrad Freitag, 20.03.2026, 17:00 Uhr

Das Topspiel des 21. Spieltages der Fußball-Bezirksliga 3 steigt in Vienenburg. Aufsteiger FG erwartet dort am Sonntag als Vierter den Tabellenführer MTV Wolfenbüttel II. Ebenfalls Heimrecht genießt der Goslarer SC 08 gegen den TSV Üfingen. Die TSG Bad Harzburg tritt beim SV Wendessen an (alle 15 Uhr), und bereits eine Stunde früher beginnt das wichtige Spiel gegen den Abstieg für den VfL Oker beim Schlusslicht SV Kissenbrück.

Goslarer SC 08 – TSV Üfingen. „Wir haben nach der Derbyniederlage in Oker einiges gutzumachen“, sagt Ingo Vandreike. Der GSC-Trainer monierte dort vor allem die Defensivbewegung seines Teams. Auch gegen Üfingen stellt er seine Spieler deshalb auf Konter der Gäste ein, wenngleich Üfingen auch Rätsel aufgibt. „Die haben unter der Woche nur unentschieden in Ilsetal gespielt. Da weiß ich nicht, was ich davon halten soll“, so Vandreike, der anfügt: „Wir wollen zu Hause unser Spiel machen. Mit Jonas Gaida, der nach seiner Gelbsperre zurückkehrt, haben wir in der Abwehr auch wieder mehr Möglichkeiten.“

FG Vienenburg/Wiedelah – MTV Wolfenbüttel II. FG-Trainer Massimo Soranno hat sich den Gegner in diesem Jahr bereits zweimal angeschaut und bringt aus der Analyse einen optimistischen Ansatz mit. „Ich glaube, wir werden uns nicht verstecken, wir wollen sehen, was geht“, sagt der Coach. Wegen der angespannten Tabellensituation des Oberliga-Teams sei die personelle Hilfe für die Zweite eingeschränkter als zu Saisonbeginn. Ein Faktor aber kann das Spiel für beide Seiten zur Lotterie machen. „Unser Platz ist eine absolute Katastrophe, tief und uneben“, sagt Soranno, „wegen des defekten Flutlichts konnten wir nur auf einer Seite trainieren, das sieht man auch.“ Das Licht wurde übrigens jetzt, kurz vor der Zeitumstellung, repariert.

SV Wendessen – TSG Bad Harzburg. Mit dem SV Wendessen wartet auf die TSG ein weiterer Gegner, der im Abstiegskampf steckt. Über das 3:3 gegen Salzdahlum aus der Vorwoche „haben wir gesprochen“, sagt Trainer Kenneth Schuller, „es ging wieder um die Basics, aber auch um die Rolle der Einwechselspieler“. Wendessen erwartet der TSG-Coach, „als körperlich robust, da müssen wir über 90 Minuten konzentriert bleiben und vielleicht auch einmal einen entscheidenden Konter vollenden“.

SV Kissenbrück – VfL Oker. Oker fährt mit dem Selbstbewusstsein zweier Derbysiege gegen die FG und den GSC zum Schlusslicht. „Aus diesem Spiel und danach gegen Salzdahlum müssen wir 100 Prozent der Punkte holen“, sagt Trainer Mehmet-Ali Tozlu, der grundsätzlich wieder auf das temporeiche Umschaltspiel seiner Spieler baut. „Wenn Kissenbrück sich allerdings zurückzieht, wovon ich fast ausgehe, können wir aber auch das Spiel machen“, so Tozlu, „dafür haben wir auf jeden Fall vor allem offensiv inzwischen die besseren Einzelspieler.“

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