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Fußball-Bezirksliga

„Endspiel“ im Abstiegskampf für Oker

Fußballspieler in weißem Trikot und schwarzer Hose schießt Ball auf Spielfeld mit Schiedsrichter und weiteren Spielern im Hintergrund

Okers Spielertrainer Mehmet-Ali Tozlu schwört sein Team auf den Abstiegskampf ein. Mit einem Sieg gegen Vahdet Salzgitter kann es einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Foto: Gietemann

Der VfL erwartet in Fußball-Bezirksliga Tabellennachbar Vahdet Salzgitter. Auch Vienenburg zu Hause gegen Wendessen.

Von Andreas Konrad Freitag, 15.05.2026, 19:00 Uhr

Auf den VfL Oker wartet am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga die nächste Chance, dem Klassenerhalt näher zu kommen oder ihn je nach Ergebniss der Konkurrenz einzutüten. Zum direkten Kellerduell kommt der KSV Vahdet Salzgitter. Ebenfalls Heimrecht hat die FG Vienenburg gegen den SV Wendessen. Das vorentschiedene Duell um Platz zwei geht für die TSG Bad Harzburg bei Fortuna Lebenstedt und für den Goslarer SC 08 beim SV Kissenbrück weiter.

FG Vienenburg – SV Wendessen (15Uhr). Massimo Soranno will seine Mannschaft am Sonntag „noch einmal ein wenig kitzeln“. Das Team hatte nach der Hinrunde das eigentliche Saisonziel Top Ten in Richtung Top Five hochgeschraubt. „Um das zu erreichen, müssen wir wohl alle drei Spiele gewinnen“, schätzt der FG-Trainer. Personell sind die Voraussetzungen für den ersten Dreier allerdings denkbar ungünstig. „Die Marx-Brüder sind nicht da“, sagt Soranno, der somit mit Kapitän Dominik und Lukas zwei Leistungsträger im Mittelfeld ersetzen muss. Gegner SV Wendessen allerdings ist mit 37 Punkten noch nicht sicher vor dem Abstieg gerettet und trifft nach dem Sechsten Vienenburg noch in aufsteigender Reihenfolge auf die vor der FG platzierten Teams TSV Üfingen, Viktoria Thiede und Goslarer SC 08.

VfL Oker – KSV Vahdet Salzgitter (15Uhr). Sollte Oker gegen Vahdet Salzgitter gewinnen und der MTV Salzdahlum parallel beim FC Viktoria Thiede verlieren, wäre der Klassenerhalt für den VfL auch rechnerisch sicher. Aber auch unbenommen eines Blickes auf die anderen Plätze spricht Okers Spielertrainer Mehmet-Ali Tozlu von einem „Endspiel“. Oker steht mit 35 Punkten einen Platz besser da als Vahdet (34), beide haben aber ein kleines Polster auf Salzdahlum (31), das auf dem letzten noch zu vergebenden Abstiegsplatz liegt. Dazwischen lauert Union Salzgitter (32), das noch ein Spiel mehr zu bestreiten hat und beim SC Gitter ran muss.

Fortuna Lebenstedt – TSG Bad Harzburg (15Uhr). Die TSG fährt ohne die beiden Derby-Torschützen Joshua Bartels und Nick Sitzenstock nach Salzgitter. Bartels sah gegen den GSC zum fünften Mal Gelb, und Sitzenstock trug einen dicken Knöchel davon. „Das wird wieder eine schwere Aufgabe“, sagt Kenneth Schuller, der ebenfalls gelbgesperrt zuschauen muss. „Wir fahren da mit 14 Mann hin“, kündigt der TSG-Trainer an, „vielleicht können wir auch Daniel Schukowski als Feldspieler einsetzen.“ Der Ersatztorhüter habe bereits häufiger bewiesen, dass es dazu in der Lage sei.

SV Kissenbrück – Goslarer SC 08 (13Uhr). Für den Goslarer SC geht es in den verbleibenden drei Spielen darum, sich mit neun Punkten bestmöglich anzubieten, sollte die TSG im Kampf um Platz zwei noch Federn lassen. Der erste Dreier gegen Schlusslicht SC Kissenbrück sollte dabei lediglich Formsache sein. „Ich habe den Jungs nach dem Mittwochspiel freigegeben“, sagt Ingo Vandreike, „denn sie können stolz darauf sein, was sie dort in Unterzahl geleistet haben.“ Gut regeneriert will der GSC-Trainer seinem Team am Sonntag mit auf den Weg geben, nun die Spannung hochzuhalten, um das Spiel sicher für sich zu entscheiden.

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