Synthiepop,Shanty-Rock und Italia-Jazz
Forced To Mode. Foto: Niko Schmuck
Goslar. Die beliebten Kaiserpfalzkonzerte sind zurück – und bringen erneut drei herausragende Open-Air-Abende nach Goslar.
Mit Force to Mode (21. August), Santiano (22. August) und Till Brönner (23. August) erwartet das Publikum ein musikalisch vielfältiges Programm, das an den großen Erfolg der Vorjahre anknüpft.
Damit die Konzertreihe auch 2026 reibungslos stattfinden kann, wird der Veranstaltungsort aufgrund geplanter Baumaßnahmen auf der Kaiserpfalzwiese vorsorglich auf das Osterfeld verlegt. In enger Abstimmung mit der Stadt Goslar gilt jedoch: Sollten die Arbeiten auf der Pfalz verschoben werden oder früher abgeschlossen sein, finden die Konzerte wie ursprünglich vorgesehen an der Kaiserpfalz statt. Alle Besucherinnen und Besucher werden rechtzeitig informiert. Die Tickets gelten für beide Locations. Sie sind erhältlich in der Geschäftsstelle der Goslarschen Zeitung, bei der Touristinformation Goslar sowie bei den bekannten Online-Portalen.
Forced To Mode
Das Trio gilt als die „weltbeste Depeche Mode-Coverband“ (Sonic Seducer, depechemode.de, Monkeypress…) deren Shows bereits in 18 Ländern quer durch Europa begeisterten Anklang fanden. Die Reaktionen des Publikums und der Presse, die vielen Konzert-Videos und Live-CDs der Band sprechen hier eine ganz eindeutige Sprache und titulieren die F2M-Shows als Tribute-Konzerte einer „ganz eigenen Liga“. Auch die Fanbase, die sich um Forced To Mode herum aufgebaut hat, ist beachtlich, so hat beispielsweise Forced To Modes eigener YouTube-Kanal hat über 4 Millionen Video-Aufrufe.
Doch es bleibt vor allem die sehr energetische Live-Performance, die „ganz-nah-am-Original-Stimmen“ und die perfektionistische Liebe zum Sound-Detail, die die Tribute-Shows F2Ms so einzigartig und unvergesslich machen. Forced To Mode lassen den Spirit der früheren, ikonischen Depeche Mode-Epochen wieder auferstehen und bringen diesen absolut gekonnt, mit viel Raffinesse in Show und Sound zurück auf die große Bühne. Dabei zählen stetig wechselnde Setlists sowie selten, bisweilen noch nie live gespielte DM-Songs zum großen Credo der Band. Auch mit ihren Motto-Shows (Tour- oder Albenspecials, B-Seiten-Konzerte, Shows mit Sinfonieorchester uvm.) haben sich F2M tief in die Herzen der DM-Fans gespielt.
Seit 2011 haben F2M über 500 Konzerte, 3 „acoustic/string tours“ und diverse Jubiläums- und Special-Shows absolviert. Das Repertoire der drei Musiker aus Berlin umfasst inzwischen über 130 Depeche Mode-Songs und ein Ende ist nicht in Sicht.
Santiano
Die Ausnahme-Band verbindet Folk, Rock und maritime Klänge zu einem mitreißenden Live-Erlebnis. Ihre kraftvollen Songs und epischen Balladen verwandeln jeden Ort in ein stimmungsvolles Musikerfest. Bereits 2022 konnte sich Santiano in Goslar über 7.000 Besucher freuen. Nach ihrer erfolgreichen Reise ins „Doggerland“ setzen die Nordlichter erneut die Segel und steuern auf frische musikalische Gewässer zu. Santiano stehen wie kaum eine andere Band für Gemeinschaft, Mut und Zuversicht – Werte, die sie seit jeher an ihr Publikum weitergeben. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Rock, traditionellen Shanty-Einflüssen, Irish-Folk-Elementen und eingängigen Pop-Melodien begeistern sie Menschen aller Generationen. Über 5,5 Millionen verkaufte Einheiten ihrer acht aufeinanderfolgenden Nummer−1-Alben, weit mehr als 1 Milliarde globaler Streams und mehr als 1,5 Millionen Tickets für über 500 Konzerte sprechen für sich.

Die Shanty-Rocker von Santiano. Foto: Simon Volz
Das neue Album „Da braut sich was zusammen“ ist ein klares Bekenntnis in bewegten Zeiten. Santiano äußern deutlicher denn je ihre Haltung zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die den Werten widersprechen, für die ihr Schiff steht: Zusammenhalt, Respekt, Anstand, Wahrhaftigkeit – und eine Freiheit, die Verantwortung einschließt.
Till Brönner
Till Brönner ist der erfolgreichste deutsche Jazztrompeter. Obwohl er als äußerst virtuos auf seinem Instrument gilt, eilt ihm der Ruf eines „deutschen Chet Baker“ nach. Brönner studierte Jazztrompete an der Hochschule für Musik Köln. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehören Prof. Malte Burba und der amerikanische Jazz-Trompeter Bobby Shew. Sein erstes eigenes Album „Generations of Jazz“ mit Ray Brown, Jeff Hamilton, Frank Chastenier und Grégoire Peters erschien 1993 und erhielt auf Anhieb den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Infolge spielte er mit internationalen Jazzgrößen wie Dave Brubeck, Tony Bennett, Mark Murphy, James Moody, Monty Alexander, Nils Landgren sowie Klaus Doldinger und Joe Sample.

Till Brönner. Foto: Stef Zinsbacher/JoelHeyd
Als vollendeter Musiker bestreitet Brönner internationale Konzerttourneen mit seinen zahlreichen Ensembles, darunter sein Duo (mit Bassist Dieter Ilg), sein Septett und (seit 2015) das 20-köpfige Till Brönner Orchestra, sowie sein Projekt mit dem klassischen Trompeter Sergei Nakariakow. Er spielt regelmäßig auf den wichtigsten Bühnen der Welt, etwa in der Carnegie Hall in New York und im Blue Note Jazz Club in Tokio oder bei führenden Jazzfestivals. Till Brönner taucht mit seinem aktuellen Album „Italia“ in die faszinierende Ära italienischer Musik der 60er- bis frühen 80er-Jahre ein. Italienische Popkultur als europäisches Lebensgefühl nicht nur einer Generation. Mit Liedern von Paolo Conte, Lucio Battisti, Ennio Morricone und Tony Renis sowie persönlichen Erinnerungen an seine Kindheit in Rom schafft Brönner eine Hommage an eine Zeit, die Europa musikalisch geprägt hat. red
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