Remis-Krimi zwischen Flensburg und Hannover im Viertelfinale
Trainer Ales Pajovic und die SG Flensburg-Handewitt spielten im Viertelfinale gegen die TSV Hannover-Burgdorf. (Archivbild) Foto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa
Rote Karte, Führungswechsel und ein verpasster letzter Wurf: Das Viertelfinal-Hinspiel zwischen Flensburg und Hannover endet nach großem Kampf mit einem 39:39-Unentschieden.
Flensburg. Das deutsche Duell im Viertelfinal-Hinspiel der Handball-European-League hat keinen Sieger gefunden. Die Bundesliga-Rivalen SG Flensburg-Handewitt und TSV Hannover-Burgdorf trennten sich nach großem Kampf auf beiden Seiten 39:39 (20:19). Beste Werfer der SG waren Simon Pytlick und Emil Jakobsen mit je acht Toren. Für Hannover erzielte der frühere Flensburger August Pedersen aus elf Versuchen elf Treffer.
Das Rückspiel am 5. Mai (18.45 Uhr/Dyn) in der niedersächsischen Landeshauptstadt entscheidet dann darüber, welches Team das Ticket zum Final Four am 30. und 31. Mai in Hamburg bucht.
Rote Karte für Flensburgs Niclas Kirkelökke
Marko Grgic brachte die Flensburger vor den 3.543 Zuschauern in der heimischen Arena mit 4:1 (5. Minute) in Führung. Hannover ließ sich aber auch durch einige technische Fehler nicht beirren. Beim 11:10 durch Justus Fischer (15.) lagen die „Recken“ erstmals vorn.
Die Flensburger, die in der Liga beide Spiele gegen Hannover gewonnen hatten, hatten auch im zweiten Abschnitt einige Probleme. Das 27:26 in der 41. Minute war die letzte Führung der Gastgeber. Kurz vor dem Ende sah Niclas Kirkelökke nach einer harten Aktion gegen Hannovers Renars Uscins die Rote Karte. Der Nationalspieler hatte mit der letzten Aktion den Sieg für die TSV auf der Hand. Sein direkter Freiwurf verfehlte das Flensburger Tor aber deutlich.

Trainer Juan Carlos Pastor und die TSV Hannover-Burgdorf haben im Rückspiel des Viertelfinales Heimrecht. (Archivbild) Foto: Frank Molter/dpa