Mehr als die Hälfte der Deutschen findet: Vermieter haben beim Mietrecht die besseren Karten. Die Bundesjustizministerin bereitet weitere Reformen vor. Der Eigentümer-Verband ist entsetzt.
Die Krise auf dem Wohnungsmarkt hält an - und trifft zunehmend auch Menschen mit mittleren Einkommen. Wer besonders belastet ist und welche Lösungen der Mieterbund vorschlägt.
400.000 Wohnungen pro Jahr wollte die Ampel-Regierung bauen, geworden sind es deutlich weniger. Der Bedarf an Wohnungen ist laut einer aktuellen Prognose immens – und regional sehr unterschiedlich.
Immobilien sind etwas billiger geworden, doch viele Menschen müssen weiter hohe Wohnkosten stemmen. Vor allem für Mieter in Städten kommt es dicke. Bei den Kaufpreisen verfestigt sich ein Trend.
Große Nachfrage, zu wenige freie Wohnungen. Der deutsche Wohnungsmarkt ist heiß umkämpft. Vor allem Mieter in Städten trifft es schwer. Bei den Kaufpreisen zeichnet sich eine Trendwende ab.
Auch in Spanien sind Wohnungen für viele mittlerweile kaum noch zu bezahlen. Die Demonstranten fordern ein würdevolles Wohnen - und Mietsenkungen um 50 Prozent.
Wer Bürgergeld bekommt, wird zusätzlich bei Miete und Heizung unterstützt. Doch vor allem bei Familien reicht das oft nicht, weil die Kosten über den festgelegten Grenzen liegen.
Der Unmut gegenüber Massentourismus weitet sich in Spanien immer mehr aus. Immer mehr Menschen gehen im beliebten Urlaubsland auf die Straße, um ihrem Ärger Luft zu machen.
In Deutschland spielen Erneuerbare beim Heizen bislang kaum eine Rolle, wie Zensus-Ergebnisse belegen. Diese zeigen auch: Bei den Mieten sind die Unterschiede riesig - und manche Wohnungen unbeliebt.
Bislang war das Institut der deutschen Wirtschaft Köln von einem Bedarf von 308.000 neuen Wohnungen pro Jahr ausgegangen. Doch eine neue Studie zeigt: Es braucht deutlich mehr Wohnungen.
Für ihre Bafög-Reform, die aktuell im Bundestag beraten wird, musste die Ampel viel Kritik einstecken, weil keine Erhöhung der Bafög-Sätze vorgesehen war. Nun soll es doch mehr Geld geben.
Seit Jahren steigt der Druck auf den Mietmarkt in Deutschlands Großstädten. Neue Zahlen zeigen nun: Kräftig teurer wird es auch in Regionen, die sonst weniger im Blickfeld stehen.
Über Jahre schossen in etlichen Städten die Immobilienpreise noch schneller in die Höhe als die Mieten. Diese Zeiten sind vorbei, doch für Mieter ist das dennoch keine gute Nachricht.
Das Leben in der Großstadt bietet viel, aber Wohnen ist zu teuer. So geht es laut einer Umfrage vielen Menschen. Manche ziehen wegen hoher Mieten weg - mit Folgen für Unternehmen.
Der Justizminister habe noch keines der im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben auf den Weg gebracht, heißt es aus der SPD. Die Vize-Fraktionsvorsitzenden Hubertz und Wiese fordern mehr Einsatz.
Immobilien sind teuer wegen der gestiegenen Zinsen und viele Menschen weichen auf Mietwohnungen aus. Das treibt die Mieten nach oben - insbesondere in den Metropolen. Vor allem zwei sind begehrt.
Nachdem kürzlich drei Wohnheime des Studentenwerks in Clausthal-Zellerfeld abgerissen wurden, sind die verbliebenen sieben fast komplett ausgelastet. Die Studenten leben unter anderem in einem Haus, das auch als Villa Kunterbunt bekannt ist.
Die Mieten in vielen Städten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen - und verschlingen in einigen Viertel der Metropolen hohe Anteile der Einkommen. Doch die Unterschiede sind groß.
Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen” lässt nicht locker. Zwei Jahre nach ihrem erfolgreichen Volksentscheid planen die Berliner gleich über ein Vergesellschaftungs-Gesetz abstimmen lassen.
Die Miete schluckt bei vielen ein Großteil des Einkommens. Die SPD-Bundestagsfraktion will die Mieterhöhung stärker bremsen. Das ist aus Sicht von Bremens Regierungschef aber an Bedingungen geknüpft.
Steigende Mieten belasten viele Bürgerinnen und Bürger. Im Koalitionsvertrag hatten die Ampel-Parteien vereinbart, sich um das Thema zu kümmern. Kommt jetzt Bewegung in die Sache?
Bezahlbarer Wohnraum ist knapp - doch in der Frage, was dagegen zu tun ist, scheiden sich die Geister. Die Sozialdemokraten regen einen „bundesweiten Mietenstopp” an. Was bedeutet das genau?
Käufer von Wohnungen und Häusern haben zuletzt von teils deutlich gefallenen Preisen profitiert. Neue Daten deuten darauf hin, dass das nicht so weitergeht. Die Mieten steigen erneut kräftig - besonders in Berlin.
Der starke Zinsanstieg macht den Immobilienkauf für viele Menschen unbezahlbar. Nun weichen viele auf den Mietmarkt aus - was dort zu Preissprüngen führt. Vor allem Berlin ist gefragt.
Dass die Miete zu hoch ist, muss ein Mieter beweisen. Dafür braucht er Auskünfte von Vermieter - und hat künftig mehr Zeit, dies einzufordern. Der Bundesgerichtshof spricht ein mieterfreundliches Urteil.
Einer Studie zufolge beziehen sich 27 Prozent aller Inserate in Deutschland auf möblierte Wohnungen. Das könnte auch mit der Mietpreisbremse zusammenhängen. Die SPD will nun Vermieter in die Pflicht nehmen.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Deutschland zur Miete. Je niedriger das Einkommen, umso höher der Anteil der Miethaushalte, zeigt eine neue Studie. Wohnkostensteigerungen oder Modernisierungen werden für sie zur besonderen Belastung.
Die Expertenkommission zum Thema Vergesellschaftung von großen Wohnungsunternehmen in Berlin legt ihren Abschlussbericht vor. Ihr Fazit: Es geht. Aber was heißt das?
Ein Berliner Volksentscheid zur Vergesellschaftung großer Wohnungsfirmen endete im Herbst 2021 mit einem klaren „Ja”. Umgesetzt wurde dieser bisher aber nicht. Jetzt könnte Bewegung in die Sache kommen.
Kaufen oder mieten? Viele Menschen fragen sich, was billiger ist. Wegen des Zinsanstiegs ist der Vorteil von Immobilienkäufen kräftig gesunken. Mit aktuellen Zinsen sieht die Lage noch einmal anders aus.
Ist meine Miete zu hoch? Das fragen sich viele, manche gehen dagegen vor. Doch wenn sie das spät in Angriff nehmen, können Verjährungsfristen in die Quere kommen. Ob das fair ist, will nun der BGH klären.
Das ist eine stolze Summe: Für 13 Millionen Euro entstehen in Jürgenohl rund 60 barrierefreie Sozialwohnungen. Im Sommer 2024 sollen sie fertig sein. Zu den Mietshäusern gehören noch weitere Anlagen und Plätze.
Seit Jahren warnen Politiker, dass der Anstieg der Mieten sozialen Sprengstoff birgt. Doch am Trend geändert hat das nichts. Neue Daten legen die Vermutung nahe, dass die finanzielle Belastung der Mieter steigt - und weiter steigen wird.
Der Wohnraum in Deutschland ist teuer und knapp - trotzdem hat der Bund seit 2013 etliche Wohnungen an Privatpersonen verkauft. Diese Liegenschaftspolitik sei „ein Desaster”, kritisiert die Linke.
Seit 2018 gilt in der Hauptstadt die sogenannte Kappungsgrenze, die einen zu starken Anstieg der Mieten begrenzen soll. Angesichts der angespannten Lage am Wohnungsmarkt wird die Regelung nun verlängert.
Die steigenden Öl- und Gaspreise sorgen weiterhin für Bauchschmerzen. Wenn nicht schon jetzt, dann in der nahen Zukunft: „Der Hammer kommt erst noch”, so der Immobiliendienstleisters Ista.
Seit dem 1. Januar können deutschlandweit bis zu zwei Millionen Haushalte Unterstützung beantragen. Doch welche Varianten des Wohngeldes gibt es? Was sind die Voraussetzungen, um es zu beantragen? Und wie viel Wohngeld bekommt man?
„Brauche ich wirklich noch ein eigenes Auto?“ - Eine Frage, die sich angesichts der steigenden Kosten wohl stellen mag. Um doch mal ein Auto zu haben, können in Goslar Elektrofahrzeuge gemietet werden. Ein Selbstversuch zählt Kosten und Tücken auf.
Der Immobilienriese Vonovia sieht sich auf stabilem Kurs. Wegen der gestiegenen Baukosten und Zinsen will das Unternehmen im kommenden Jahr aber deutlich weniger investieren als bisher.
Neubau bringt oft nicht mehr Wohnraum für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Angesichts wachsender Sorgen vor finanzieller Überforderung ruft ein Bündnis zu Demonstrationen auf.