89 Prozent der Deutschen sprechen sich laut Umfrage für mehr Investitionen in Hitzeschutz aus. Die Sorgen vor den Folgen des Klimawandels sind weit verbreitet.
Ahorn, Linde und sogar Mammutbaum: Die Stadt Goslar ist für rund 12.500 Bäume verantwortlich. Diese kühlen die Innenstadt und stehen unter besonderem Schutz. Ein Drittel ist über 60 Jahre alt, der Pflegeaufwand steigt – auch wegen des Klimawandels.
Trinkwasser, schattige Plätze und Begrünung: Die Stadt Goslar baut ihre Hitzeschutzmaßnahmen aus. Neue Brunnen sind in Planung, erste Refill-Stationen eingerichtet. Private Begrünung wird gefördert, Anträge sind bis 26. September möglich.
Bald kommen wieder heiße Tage. Was viele freut, kann für andere zu einem Gesundheitsrisiko werden. Im Blick stehen mehr Information und praktische Maßnahmen - auch bei einem Großereignis.
Gesundheit
Hitze ist nicht nur anstrengend, sondern kann für manche Menschen auch gefährlich werden. Um Einwohner zu schützen, wappnen sich viele Kommunen. Helfen könnten sogenannte Hitzeaktionspläne - doch die sind im Nordwesten noch Mangelware. Was unternehmen die Städte?