Die neue, alte „Aubergine“
Herjan Ferozie (vorne Mitte) und sein Geschäftspartner und Küchenchef Sorush Ahmadi haben das Goslarer Restaurant „Aubergine“ übernommen. Foto: privat
Goslar. Das, was die „Aubergine“ ausgemacht hat, ist immer noch da: „Wir haben die bekannte Atmosphäre mit neuer Dekoration noch mal verbessert“, sagt Herjan Ferozie, der dem Restaurant mit seinem Partner und Küchenchef Sorush Ahmadi Anfang des Jahres nach dem Rückzug des ehemaligen Inhabers einen Neustart gab.
Für alle Stammgäste heißt das also, das, weswegen man sich hier so wohlgefühlt hat, gibt es weiterhin: Die klassisch-gemütliche Optik, das Flair des Restaurants und selbstverständlich die Gastfreundschaft der Betreiber.
Herjan Ferozie wagte mit der „Aubergine“ seine erste Selbstständigkeit. Der Gastronom kam 2016 nach Deutschland, machte hier einen Schulabschluss und absolvierte von 2018 bis 2021 seine Ausbildung zum Restaurantfachmann im „Braunschweiger Hof“ in Bad Harzburg. Im Anschluss wurde er übernommen und arbeitete dort bis Ende vergangenen Jahres. Als der ehemalige Inhaber auf ihn und seinen Freund Sorush Ahmadi zukam, weil er eins seiner zwei Restaurants abgeben wollte, war für Ferozie klar, dass er den Goslarer Standort übernehmen wollte.
Speisekarte optimiert
Nach außen hin hat sich also nicht viel geändert. Aber es kommt ja auch auf das an, was drin steckt. Die Speisekarte des „Traditionsitalieners“ hat er mit Küchenchef Ahmadi, der den Gästen bekannt sein dürfte, überarbeitet und optimiert. „Wir haben viele neue Gerichte auf der Karte“, sagt er, „und selbstverständlich wird hier alles täglich frisch zubereitet.“
Frisch zubereitet ist ein Stichwort: Die Pasta für die verschiedenen Spezialitäten wie Tortellini mit Käsefüllung oder die gemischten Nudeln mit Champignons und Steinpilzen ist hausgemacht. Und ja, auch eine Bolognese findet sich in der Karte. Vegetarier und Veganer können ebenso schlemmen wie Fleischliebhaber, Freunde von Salaten kommen genauso auf ihren Genuss wie Menschen, denen es nach Süßem gelüstet. Spektakulär ist hier zum Beispiel die klassisch am Tisch flambierte „Crêpe Suzette“. Wer Wein mag, wird sich über verschiedene Riserva-Weine aus Italien freuen.
Täglich ist ein weiteres Stichwort: Die „Aubergine“ ist täglich, von montags bis sonntags, für ihre Gäste da, und zwar von 12 bis 14.30 Uhr und von 17 bis 22.30 Uhr. Ab April ist ein weiteres Angebot geplant: Am Wochenende soll es auf der Terrasse mit Blick auf die Marktkirche zwischen 15 und 17.30 Uhr noch besondere Specials geben. Informationen und Reservierung unter (0159) 01434905.
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