Organisation soll die Kräfte der Region länderübergreifend bündeln
Der neue Harzverband soll auch Projekte für den Wandertourismus ausbauen. Foto: Fotoweberei
Stark mit einer Stimme sprechen: So könnte das Motto für den neuen Harzverband lauten, der am 2. Mai seine Arbeit aufnimmt. Der Regionalverband in Quedlinburg geht in der neuen Organisation auf, die für mehrere Verbände die Kräfte bündelt.
Goslar/Harz. Zuletzt hatte der Harzklub seinen Beitritt erklärt: Am 2. Mai soll der neu gegründete Harzverband seine Arbeit aufnehmen, in dem der Regionalverband in Quedlinburg mit seinen Aufgaben aufgeht. Der neue Verband behält den Sitz der Vorgängerorganisation in Quedlinburg, Geschäftsführerin wird Carola Schmidt, die bereits den Harzer Tourismusverband in Goslar leitet.
Die neue Einheit soll die Kräfte für mehrere Verbände der Region bündeln.
Vorgesehen ist, dass der Harzverband die Aufgaben des Regionalverbandes übernimmt, der etwa die Naturparke und den Geopark Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen betreut. Außerdem dient der Harzverband als Dachorganisation, um die Interessen von Tourismusverband, Harzklub und der Wandernadel-GmbH in Blankenburg zu vertreten. Mitglieder sind darüber hinaus die Landkreise Goslar, Harz, Mansfeld-Südharz, Göttingen und Nordhausen sowie das Regionalmanagement der Landkreise Harz und Mansfeld-Südharz.
„Der Harz und alle unsere Organisationen stehen vor großen Herausforderungen“
Bis auf den Regionalverband behalten alle anderen Verbände und die Wandernadel-Gesellschaft ihre Eigenständigkeit. Am Freitag, 2. Mai, kommt der erweiterte Vorstand zur ersten Sitzung zusammen.
„Der Harz und alle unsere Organisationen stehen vor großen Herausforderungen, und es ist unstrittig, dass unsere Ressourcen überschaubar sind und bleiben“, erklärt Carola Schmidt in einer Mitteilung. In dem Papier ist von einer „sinnvollen Arbeitsteilung und Abstimmung“ die Rede, um schlagkräftiger zu werden. Dazu gehöre beispielsweise, Fördergeld aufzutreiben, um zum Beispiel „die Arbeit für den Natur- und Wandertourismus auszubauen“.
Harzverein vor dem Start
Start am 1. Mai: Interessen mit einer Stimme vertreten
Kooperationen zum Naturpark Südharz etwa, zum Nationalpark, zum Biosphärenreservat, zur Karstlandschaft Südharz sowie zum Landschaftspflegeverband sollen fortbestehen und intensiviert werden, heißt es in der Mitteilung weiter.
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