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Höhere Abfallgebühren geplant

Entsorgung von Rest- und Biomüll wird 2025 teurer

Die Abfallgebühren im Landkreis Goslar sollen 2025 moderat steigen. Betroffen sind der Restmüll und der Biomüll.

Die Abfallgebühren im Landkreis Goslar sollen 2025 moderat steigen. Betroffen sind der Restmüll und der Biomüll. Foto: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod (Symbolbild)

Die Kreiswirtschaftsbetriebe Goslar wollen die Gebühren für die Entsorgung von Restmüll und Biomüll nach 2024 auch für das Jahr 2025 anheben. Geplant ist eine moderate Preissteigerung von 2,6 beziehungsweise 2 Prozent.

Von Redaktion Mittwoch, 13.11.2024, 16:00 Uhr

Goslar. Nach 2024 planen die Kreiswirtschaftsbetriebe (KWB) ein weiteres Mal, die Müllgebühren anzuheben. Sie sollen für die Restmülltonne um 2,6 Prozent und für die Biotonne um 2 Prozent steigen. Für das laufende Jahr waren die Gebühren zuvor um 18 beziehungsweise 17 Prozent erhöht worden.

Der KWB-Betriebsausschuss mit seinem Vorsitzenden Ralph Bogisch (CDU) hat die Abfallgebührenerhöhung einstimmig empfohlen. Die Entscheidung darüber liegt beim Kreistag, der sich am 9. Dezember zu seiner nächsten Sitzung trifft.

Begründet wird der geplante Preisanstieg unter anderem mit der Inflation, „hohen Tarifabschlüssen“ und gestiegenen Kosten für die Müllverbrennung. KWB-Betriebsleiter Thomas Ebert kündigte zudem an, dass die gelben und die blauen Tonnen künftig an unterschiedlichen Tagen abgeholt werden. Die Abfallbroschüre, die über die KWB, über Abfuhrtermine und die Müllentsorgung informiert, erscheint für die Einwohner künftig nicht mehr als Heft. Die Broschüre soll 2026 nur noch in einer kleinen Auflage gedruckt und nicht mehr an alle Haushalte verteilt werden, sondern nur noch in den Gemeinden und in KWB-Betrieben ausliegen. Die Informationen wollen die KWB künftig digital verbreiten.

„Schon jetzt sind die Abfuhrtermine und die Broschüre per App abrufbar“, berichtet die Kreisverwaltung. Die Anwendung „Abfuhrkalender KWB Goslar“ könne kostenlos in den App-Stores heruntergeladen werden. Sie soll künftig erweitert werden, so dass Einwohner die Sperrmüllabfuhr online beauftragen können.

Getagt hat der Ausschuss im ehemaligen DRK-Domizil an der Wachtelpforte, das die KWB für 885.000 Euro erworben haben. Die KWB hatten den Kaufpreis zunächst nicht der Öffentlichkeit preisgeben wollen.

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