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Finalserie Eishockey-Regionalliga

Titeldrama geht in Runde drei und vier

Eishockeyspieler in weiß-gelben und schwarz-roten Trikots kämpfen um den Puck auf dem Eis

Auch das Material muss in diesem harten Playoff-Duell leiden: Beim Schuss von Braunlages Stümer Nicolas Korbel (r.) zerbricht der Schläger des Adendorfers Kristian Kragh. Korbels Teamkollege Martin Benes springt hoch, um den Puck nicht zu blocken. Foto: Drechsler

Die Harzer Falken treten im Titelkampf der Eishockey-Regionalliga am Freitag beim Adendorfer EC an. Am Sonntag geht es in Braunlage weiter. Wer zweimal siegt, ist durch.

Von Andreas Konrad Donnerstag, 19.03.2026, 17:00 Uhr

Das dramatische Playoff-Duell um die Meisterschaft der Eishockey-Regionalliga Nord geht in seine dritte und vierte Runde. Am Freitagabend treten die Harzer Falken zunächst zum zweiten Mal beim Adendorfer EC an (20Uhr), und am Sonntag kommen die Heidschnucken erneut in das Wurmbergstadion (17.30Uhr). Die bisherigen Partien endeten jeweils mit 6:2-Heimsiegen.

Wollen die Braunlager ihren Titel verteidigen und dies endlich einmal im eigenen Stadion feiern, gibt es dafür nur einen Weg: Sie müssen beide Spiele gewinnen. Ein zentraler Schlüssel dafür ist vor allem die Anfangsphase. In den bisherigen Partien hat am Ende das Team gewonnen, welches besser früh in Fahrt kam. „Wir müssen jede Minute des Spiels bereit sein“, sagt Regan Nagy. Der Falken-Trainer hat bei seinem Team gegenüber dem Auftakt festgestellt, dass es beim Heimsieg „besser auf Details fokussiert war“.

AEC-Coach Robert Hoffmann befindet die Leistung seines Teams am Sonntag in Braunlage als „suboptimal“, es habe zu wenig Energie gehabt. „In Adendorf waren wir ein wenig mehr bereit, heute war Braunlage ein wenig mehr bereit“, sagt er nach der zweiten Partie. Entsprechend einig sind sich beide Trainer, ob der aktuelle Playoff-Stand von eins zu eins verdient sei: „Ja“.

Ungewöhnlich, aber für Nagy durchaus prägend, war die siebenminütige Überzahl der Adendorfer gegen Ende der zweiten Partie. Hoffmann hatte seinen Goalie vom Eis genommen, um „Tore zu schießen“. Nagy räumte ein, dass das zu diesem frühen Zeitpunkt „schon überraschend und hart“ war, aber seine Defensive daraus auch gelernt habe. Die Falken überstanden die Phase ohne Gegentreffer.

Wie in den Playoffs allgemein üblich, halten sich beide Lager mit Meldungen über fehlende Spieler bedeckt. Fragezeichen hinter einem Einsatz stehen aktuell bei den Falken hinter Filip Mrava, der schon länger fehlt, und Diarmad DiMurro sowie vor allem Max Droick, der nach einem üblen Check von Yannick Henry am Sonntag ins Krankenhaus musste. Henry kassierte dafür eine Spieldauerstrafe und wird sicher am Freitag zuschauen. Ebenso wenig dürfte für Adendorf der am Knie verletzte Ex-Falke Christoph Koziol zum Einsatz kommen.

Den Zuschauern empfehlen beide Vereine, den Vorverkauf über ihre jeweiligen Internetseiten zu nutzen. Das Walter-Maack-Eisstadion vor den Toren Lüneburgs wird mit 1999 Besuchern vermutlich wie schon bei der ersten Partie ausverkauft sein. Die Sitzplatzkarten sind bereits vergriffen. Auch das größere Wurmbergstadion sollte erneut gut ausgelastet sein, vorigen Sonntag waren offiziell 1459 Zuschauer in Braunlage dabei.

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