Zwölfjähriger bricht im Eis ein
Von außen ist die Stabilität des Eises oft nicht erkennbar. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Junge ist auf einer teilweise gefrorenen Fläche unterwegs - als er in Not gerät, rücken Rettungskräfte an. Die Polizei warnt.
Celle. Ein Zwölfjähriger ist in Celle im Eis eingebrochen. Der Junge war auf dem teilweise gefrorenen Schlossgraben unterwegs, als der Boden unter seinen Füßen nachgab, wie die Polizei mitteilte. Er habe anschließend bis zu den Knien im eiskalten Wasser gestanden und Einsatzkräften gerettet werden müssen. Der Junge kam am Dienstagabend mit einer Unterkühlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei warnte: „Trotz frostiger Temperaturen ist das Eis auf Seen, Teichen und Flüssen momentan nicht stabil genug“. Die Stabilität der gefrorenen Fläche unterscheide sich stark und sei von außen oft nicht erkennbar. Vor allem Kinder und Jugendliche unterschätzten die Gefahr häufig. Gefrorene Gewässer sollten erst betreten werden, wenn sie ausdrücklich freigegeben sind.