Wohnungsbrand – 200 Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres
Bis zu 200 Einsatzkräfte bekämpften in Helmstedt einen Großbrand. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Mehrere Menschen werden bei einem Wohnungsbrand gerettet. Das Haus ist unbewohnbar. Wie rund 200 Einsatzkräfte in Helmstedt einen Brand bekämpfen und was über die Verletzten bekannt ist.
Helmstedt. Bei einem schweren Wohnungsbrand in Helmstedt sind fünf Menschen verletzt worden, vier von ihnen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Auch eine Feuerwehrkraft habe leichte Verletzungen erlitten, teilten die Einsatzkräfte mit. Das Feuer war am Donnerstagnachmittag im Langen Steinweg ausgebrochen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr hätten den Angaben zufolge bereits Flammen aus mehreren Fenstern des Gebäudes geschlagen. Der Brand habe sich rasch auf das gesamte Gebäude ausgebreitet. Ein Übergreifen auf Nachbarhäuser konnte verhindert werden. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über Warn-Apps informiert.
Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die Bewohner wurden von der Stadt vorübergehend in Hotels oder bei Bekannten untergebracht. Der Einsatz dauerte rund zwölf Stunden, etwa 200 Kräfte waren beteiligt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.