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2. Fußball-Bundesliga

„Tut noch weh“: Müde Herthaner noch weit von Liga entfernt

Hertha-Trainer Stefan Leitl und Fabian Reese (r) wollen den Rückenwind aus dem Pokal gegen Hannover mitnehmen.

Hertha-Trainer Stefan Leitl und Fabian Reese (r) wollen den Rückenwind aus dem Pokal gegen Hannover mitnehmen. Foto: Andreas Gora/dpa

Das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal wirkt bei den Spielern von Hertha BSC noch nach. Die Konzentration auf das kommende Liga-Spiel wird Trainer Leitl erst kurzfristig hochfahren.

Von dpa Donnerstag, 12.02.2026, 14:20 Uhr

Berlin. Das unglückliche Ende im DFB-Pokal erschwert bei Hertha BSC die Vorbereitung auf die kommende Aufgabe in der 2. Fußball-Bundesliga. „Es tut auch heute noch verdammt weh. Heute hatten wir wenig Energie für Samstag, ab morgen wird es gut sein“, sagte Trainer Stefan Leitl im Hinblick auf das Heimspiel gegen seinen Ex-Club Hannover 96 (13.00 Uhr/Sky). „Das Thema Hannover hat noch nicht stattgefunden.“

Nach dem Ausscheiden im Elfmeterschießen gegen den Erstligisten SC Freiburg hatte der Trainer den Mittwoch freigegeben und auch am Donnerstag nur leichtes Training absolvieren lassen. „Eine gewisse Müdigkeit ist noch da, physisch und mental“, sagte Leitl, der selbst die Niederlage noch nicht abgeschüttelt hat. 

Mut durch gezeigte Leistungen

Doch gerade die gezeigte Leistung gegen den klassenhöheren Kontrahenten gibt dem 48-Jährigen Mut für die bevorstehende Aufgabe: „Wir haben sehr viel Zuversicht aufgrund der Leistungen in beiden Spielen.“ 

Vor Wochenfrist gab es einen 3:0-Auswärtssieg beim damaligen Tabellenzweiten Elversberg, mit dem sich Hertha ein wenig der Aufstiegsregion annäherte. Gegen den Tabellennachbarn aus Hannover, der als Fünfter vier Zähler mehr auf dem Konto hat als Hertha, stehen die Berliner weiter unter Siegdruck, um den Kontakt nicht abreißen zu lassen.

Leitl zeigt sich optimistisch, dass seine Spieler bis Samstag den Hebel wieder umlegen werden. „Ich bin davon überzeugt, dass es morgen weg ist. Dann wird der Fokus auf der Liga liegen“, sagte Leitl, der aber erst nach dem Training am Freitag ein wenig klarer sehen wird, wer am Samstag gegen seinen früheren Arbeitgeber auf dem Platz stehen wird. „Ganz klar sehe ich es am Samstag um 11.45 Uhr“, sagte Leitl. Dann muss der Trainer den Aufstellungsbogen abgeben.

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