In Hannover, Bremen und Bremerhaven demonstrierten Tausende Menschen gegen Gewalt an Zivilisten in Nordsyrien. Die Polizei war mit vielen Kräften vor Ort.
Die von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) ziehen nach eigenen Angaben von dem Lager al-Hol in Syrien ab. In dem Lager, das die SDF bisher kontrollierten, sind Tausende Angehörige von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) untergeb (...).
Syrien kommt auch unter der neuen Übergangsregierung nicht zur Ruhe. Regierungstruppen setzen Kurdenmilizen unter Druck und übernehmen immer mehr Gebiete von ihnen. Nun gibt es eine Einigung.
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat seinen für Montag und Dienstag geplanten Deutschlandbesuch verschoben. Das bestätigte ein Sprecher der Bundesregierung der Deutschen Presse-Agentur. Grund sei die innenpolitische Situation in Syrien.
Nach einem Vormarsch im Nordosten geht es plötzlich schnell: Die kurdisch angeführten SDF sollen einen Großteil ihrer Macht in Syrien abgeben. Einige sehen das Ende der kurdischen Selbstverwaltung.
In Deutschland lebt eine große syrische Exil-Gemeinde. Zur Rückkehr in die alte Heimat haben sich bislang nur wenige Syrer aus Deutschland entschlossen.
Die Bundesregierung will Straftäter konsequenter abschieben - auch in Länder wie Afghanistan und Syrien. In zwei weiteren Fällen hatte sie damit nun Erfolg.
In Aleppo war es zu den schwersten Kämpfen seit dem Ende des syrischen Bürgerkriegs gekommen. Berichten zufolge haben die letzten kurdischen Kämpfer die Stadt nun verlassen.
Die schweren Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und kurdischen Kämpfern in der Millionenstadt Aleppo gehen weiter. Nicht nur die Kurden erheben schwere Vorwürfe gegen Damaskus.
Die Bundesregierung meldet stabile Zahlen bei freiwilligen Ausreisen. Aus Sicht der Linken ist das ein Grund mehr, nicht ständig über Abschiebungen zu sprechen.
Er saß in Sachsen-Anhalt wegen Drogenhandels und Körperverletzung jahrelang in Haft. Nun ist der Migrant aus Syrien in sein Heimatland abgeschoben worden. Bis vor Kurzem war das noch kaum möglich.
Weniger Asylbewerber, mehr Abschiebungen – bei der Migration zeigt sich zum Jahresstart die härtere Gangart der Regierung. In der Diskussion sind weitere Verschärfungen.
Seit dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 kommt es in Syrien immer wieder zu Gewalt. Proteste von Alawiten, denen auch Assad angehört, rufen diesmal Gegenproteste hervor.
Immer wieder kam es seit dem Sturz des Machthabers Assad in Syrien zu Gewalt gegen Minderheiten. Jetzt explodiert in Homs ein Sprengsatz in einer von Alawiten besuchten Moschee.
Nach dem tödlichen Angriff auf drei Amerikaner in Syrien haben US-Streitkräfte mit einem Vergeltungsschlag in dem Land gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Dies sei eine direkte Reaktion auf den Angriff vom 13. Dezember, teilte US-Verteidigungsminister (...).
Das US-Militär greift in Syrien Dutzende Ziele der Terrormiliz Islamischer Staat an. Hintergrund ist die Tötung dreier Amerikaner vergangene Woche. Es fallen die Worte „Rache“ und „Vergeltung“.
Ein Urteil mit Signalwirkung: Frontex könnte nach einer Entscheidung des höchsten europäischen Gerichts für rechtswidrige Rückführungen zur Kasse gebeten werden. Eine syrische Familie bekam Recht.
Ein Unbekannter hat nahe der antiken syrischen Stadt Palmyra auf US-Soldaten und syrische Streitkräfte geschossen. Es gab Tote und Verletzte. Das US-Militär spricht von einem Einzeltäter.
Seit mehr als einem Jahr wurden eine Mutter und ihre kleine Tochter in Österreich vermisst. Jetzt sind ihre versteckten Leichen gefunden worden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus.
Dass Trump Syriens Übergangspräsidenten al-Scharaa im Weißen Haus empfängt, gilt als Wende in den Beziehungen beider Länder. Eine Annäherung an Israel schließt der Syrer aber vorerst aus.
Einst gefangenen von US-Kräften im Irak, wird er nun von US-Präsident Donald Trump empfangen: Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat es auf die große Bühne geschafft. Und sein Land?
Kurz vor dem Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Washington verkündet das Innenministerium in Damaskus einen Schlag gegen die Terrormiliz IS. Der Zeitpunkt dürfte kein Zufall sein.
Trump will den Abkommen zur Normalisierung zwischen Israel und arabischen und muslimischen Staaten neues Leben einhauchen. Nun tritt ein Land bei, das längst Beziehungen zu Israel hat.
Der Kanzler hat eine Außenpolitik aus einem Guss versprochen. Erneut ist nun aber das Tandem mit seinem Chefdiplomaten aus dem Tritt geraten. Wie gefährlich wird die Syrien-Debatte für Wadephul?
Mit Äußerungen über Syrien hatte Außenminister Wadephul in den eigenen Reihen für heftige Irritationen gesorgt. Der Kanzler bemüht sich um eine Versachlichung der Debatte.
Viele Syrer haben ihr altes Heimatland schon vor Jahren verlassen. Viele arbeiten, oft in Berufen, wo es an Personal fehlt. Nun ist eine Debatte entbrannt: Wer darf bleiben - und wer muss gehen?
Mit einer Äußerung in Syrien hat der Außenminister für Irritationen in den eigenen Reihen gesorgt. Der Kanzler rückt das gerade, Wadephul präzisiert sich. Es bleibt aber ein Nachgeschmack.
Aus Goslar nach Syrien: Drei Schüler des Christian-von-Dohm-Gymnasiums haben die Heimat ihrer Eltern besucht. Bisher kannten sie Syrien nur aus Erzählungen. Sie sind begeistert von der Freundlichkeit der Menschen und schockiert vom Straßenverkehr.
In der Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel sehen einige die größte Chance für Frieden in der Region seit Jahrzehnten. Ob sich die Hoffnung verwirklicht, dürfte vor allem von einem Mann abhängen.
Welche Rolle und Macht das Parlament in Syrien künftig haben wird, ist längst nicht ausgemacht. Die Wahl der 140 von 210 Abgeordneten sehen einige - trotz aller Kritik - dennoch als wichtigen Erfolg.
Zum ersten Mal seit Assads Sturz wurde in Syrien gewählt. Die Wunden der Vergangenheit sitzen tief. Kritiker befürchten aber, dass Demokratie nur Fassade bleibt.
Hinter den Kulissen laufen schon seit Monaten diskrete Gespräche zwischen den verfeindeten Ländern. Eine Einigung könnte die ganze Region stabilisieren. Aber Netanjahu stellt Bedingungen.
Viele haben sich bereits auf den Weg in die Heimat gemacht. Doch dort stehen sie vor zerstörten Häusern und einer unsicheren Zukunft. Der UN-Hochkommissar rückt deshalb den Wiederaufbau in den Fokus.
Zum ersten Mal seit dem Sturz von Baschar al-Assad soll in Syrien ein neues Parlament gewählt werden. Eigentlich sollte die Wahl bereits im September stattfinden. Nun wurde ein neues Datum festgelegt.
Seit 2012 lag die Bundesrepublik jedes Jahr vorn. Jetzt stehen Frankreich und Spanien in der EU-Halbjahresbilanz an der Spitze. Nach dem Machtwechsel in Syrien gehen die Zahlen insgesamt zurück.
Rund 955.000 Syrer leben aktuell in Deutschland. Dass kurzfristig ein Großteil von ihnen in die alte Heimat zurückkehrt, ist unwahrscheinlich. Das hat nicht nur mit Sicherheitsproblemen zu tun.
Viele Fragen blieben offen, als die USA vor etwa einem Jahr den Umbau ihrer Militärpräsenz im Irak verkündeten. Nun verlassen einige Soldaten im Irak ihre Stützpunkte. Wieder bleiben Fragen offen.
Seit einigen Wochen werden die Grenzen Deutschlands von der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Einreise aus den Niederlanden stießen die Beamten nun auf einen Mann, gegen den ein Haftbefehl vorliegt.
Die anhaltende Gewalt und die chaotische Lage in Syrien spielt der Terrormiliz IS in die Hände. Das US-Militär nimmt dort erneut ein führendes Mitglied ins Visier. Kam dabei Hilfe aus Damaskus?
Einige der Szenen aus Suwaida sind an Grauen kaum zu übertreffen. Kämpfende Gruppen üben sich in Racheakten. Während sich die Lage in der Stadt beruhigt, wird in Dörfern weiter gekämpft.
Nach dem Ausbruch neuer Gewalt in Syrien steigt die Zahl der Todesopfer weiter. Die Eskalation verdeutlicht, wie fragil die Lage in dem Land nach dem Sturz Assads noch immer ist.
Vor einem größeren Konflikt bleibt die Region wohl gerade noch einmal bewahrt. Doch das Aufflammen von Kämpfen in Syrien zeigt, wie instabil die Lage dort noch immer ist.
Der Antritt der neuen Regierung in Damaskus gab einigen Hoffnung, dass sich das Land Israel annähern könnte. Jetzt greift das Nachbarland auf dramatische Weise in die neue Gewalt in Syrien ein.
Mehrere Tage gibt es Zusammenstöße zwischen drusischen und sunnitischen Gruppen in Syrien. Dann greift die Regierung ein und schickt Truppen. Langsam stabilisiert sich die Lage.
Die Regierung in Damaskus hat ein „Syrien für alle“ versprochen. Die wiederkehrende Gewalt zwischen konfessionellen Gruppen zeigt, dass der Weg dorthin weit ist. Im Süden kommt es zu neuen Kämpfen.
In Deutschland leben viele Geflüchtete aus Syrien. Einige sind inzwischen deutsche Staatsbürger. Andere fragen sich, wie ihre Zukunft aussieht. Erkundungsreisen nach Syrien soll es nicht geben.
Lange wurde niemand aus Österreich in das Bürgerkriegsland abgeschoben. Nach dem Sturz von Assad hat sich die Lage verändert. Österreich führt einen Straftäter zurück, Deutschland derzeit noch nicht.
Im Nahen Osten verkündete Trump vor einigen Wochen, dass alle US-Sanktionen gegen Syrien aufgehoben werden sollen. Die ersten Erleichterungen gab es im vergangenen Monat, nun folgen weitere.
Die Christen in Syrien werden immer wieder von fanatischen Islamisten angegriffen. Jetzt sprengte sich einer von ihnen während der Sonntagsmesse in einer Kirche in Damaskus selbst in die Luft.
Ein Orthopäde, der auch in deutschen Krankenhäusern tätig war, soll in Syrien Menschen getötet und brutal gefoltert haben. Deshalb stand er in Frankfurt lange vor Gericht. Nun ist das Urteil gefallen.
Techno, Euphorie und ein Hauch von Angst: Das syrische Nachtleben lebt - wenn auch gefährlich. Mittendrin DJ Nuria aus Berlin. Einst geflohen vor Assad, heizt sie nun die Crowd in Damaskus an.
Die umstrittenen Hilfszentren sind erst kürzlich an den Start gegangen. Und werden heute wegen „Renovierungsarbeiten“ für einen Tag geschlossen. Derweil wird in Berlin Israels Außenminister erwartet.
Unter Baschar al-Assad nahm der syrische Staatsapparat mutmaßlich jeden ins Visier, der irgendwie verdächtig schien. Die neuen Machthaber nennen jetzt eine Zahl für die systematische Überwachung.
Alle US-Sanktionen gegen Syrien sollen aufgehoben werden. Das hat Präsident Trump auf seiner Reise in den Nahen Osten angekündigt. Nun kommen die ersten Erleichterungen.
Ihr umfassendes Geständnis kam einer 42-Jährigen zugute: Laut Urteil war die Angeklagte zwar nicht bloß eine Mitläuferin von zwei Terrororganisationen, sie habe sich aber von ihnen distanziert.
Sie soll 2014 von Hannover nach Syrien gereist sein, um sich den Terrororganisationen IS und später Al-Qaida anzuschließen. Die heute 42-Jährige äußerte sich im Prozess ausführlich.
Die USA und Syrien haben sich zuletzt angenähert. US-Außenminister Rubio betont, wie wichtig dies für das Land sei, warnt aber auch vor einem möglichen Zusammenbruch der dortigen Übergangsregierung.
Rund ein halbes Jahr nach dem Sturz von Langzeitherrscher Baschar al-Assad haben die Außenminister der EU-Staaten die vollständige Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Syrien beschlossen. Das teilte EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas in Brüssel mit.
Die jüngsten Gewaltexzesse in Syrien sorgen international für Sorgen. Die EU will dem Land und der neuen Regierung allerdings dennoch eine Chance geben - und trifft eine weitreichende Entscheidung.
Mit dem Sturz Assads in Syrien wandeln sich auch die Beziehungen zum verfeindeten Nachbarland Israel. Der US-Präsident spricht offen über Annäherung. Syriens Übergangspräsidenten nennt er „attraktiv“
Die USA wollen nach Aussage von Präsident Donald Trump die Sanktionen gegen Syrien aufheben. „Ich werde anordnen, die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben, um dem Land eine Chance zu geben, großartig zu werden“, sagte Trump in der saudischen Hauptstadt Riad.
Nach dem Sturz von Assad regiert ein früherer Rebellenführer in Damaskus. US-Präsident Trump sagt, er will dem Land eine neue Chance geben - und deshalb alle Sanktionen aufheben.
Mit der Auflösung der PKK könnte ein neues Kapitel im türkisch-kurdischen Verhältnis beginnen. Ob es wirklich zu einem dauerhaften Frieden kommt, hängt von vielen offenen Fragen ab.
Zehntausende Menschen sind dem Konflikt zwischen der Türkei und der PKK zum Opfer gefallen. Nun gibt sie ihre Auflösung bekannt. Das lässt Beobachter hoffen - es gibt aber auch Grund zur Sorge.
Den Menschen im abgeriegelten Gazastreifen fehlt es an Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten. Über einen neuen Mechanismus sollen sie Hilfsgüter erhalten - an den islamistischen Terroristen vorbei.
Die israelische Luftwaffe attackiert Ziele in der Nähe des syrischen Präsidentenpalasts. Angesichts der Angriffe auf die drusische Minderheit warnt Israel die Regierung des Nachbarlands.
Seit Tagen gibt es wieder Gefechte in Syrien. Seit Ausbruch der neuen Gewalt am Montag kamen mehr als 100 Menschen ums Leben. Die drusische Gemeinschaft fürchtet um ihre Sicherheit im neuen Syrien.
Wird die Union ihre Ankündigungen in der Migrationspolitik umsetzen können? Einen Vorschlag, der nicht im Koalitionsvertrag steht, unterstützt laut einer Umfrage immerhin jeder Zweite.
Im zweiten Anlauf hat es jetzt geklappt. Bundesinnenministerin Faeser ist in den wohl letzten Tagen ihrer Amtszeit noch zu einem Gespräch mit einem Regierungsvertreter nach Syrien geflogen.
Einige sitzen schon auf gepackten Koffern. Andere warten wegen der unsicheren Lage noch ab. Zehntausende Menschen aus Syrien, die einst als Flüchtlinge kamen, sind heute deutsche Staatsbürger.
Nach 14 Jahren Bürgerkrieg liegt Syriens Wirtschaft am Boden. Das liegt auch an Sanktionen, die gegen die frühere Regierung verhängt wurden. Sie fallen nun teilweise weg.
Bereits kurz nach dem Sturz des Langzeit-Machthabers Assad kam die Idee auf, syrischen Flüchtlingen Kurzzeit-Reisen in die alte Heimat zu erlauben. Doch dann entbrannte ein politischer Streit darum.
Syrische Ärztinnen und Ärzte helfen, die medizinische Behandlung sicherzustellen – gerade auf dem Land. Wenn sie zurück in ihre Heimat wollen, könnte ein Versorgungsmangel drohen.
Nach dem Sturz von Syriens Langzeitmachthaber Assad übernahm eine Übergangsregierung die Geschäfte. Nun soll ein neues Kabinett den Umbau des Landes voranbringen. Hoffnung gibt es auch im Gaza-Krieg.
Gemeinsam mit Österreichs Innenminister wollte Nancy Faeser nach Damaskus fliegen. Daraus wird nichts. Nach Hinweisen auf eine konkrete Bedrohung für westliche Delegationen endet ihre Reise in Amman.
Demonstrationen im Gazastreifen gegen die Hamas sind ungewöhnlich. Seit Dienstag jedoch wagen immer mehr Palästinenser offenen Protest gegen die Islamisten.
Jordanien hofft, dass ein Großteil der syrischen Flüchtlinge wieder in die Heimat zurückkehrt. Gleichzeitig wirbt die Regierung in Amman um Geduld - auch beim Besuch von zwei Ministern aus Europa.