Razzia gegen mutmaßliche Schleuserbande - Mann in U-Haft
Die Bundespolizei rückt zu Durchsuchungen gegen mutmaßliche Schleuser in Wolfsburg und Hamburg aus. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/dpa
Im Kampf gegen mutmaßliche Schleuser rückt die Bundespolizei zu Durchsuchungen aus. Mobiltelefone, Laptops und Speichermedien fallen den Beamten in die Hände.
Hannover/Hamburg. Mit einer Razzia in Niedersachsen und Hamburg ist die Bundespolizei gegen eine mutmaßliche Schleuserbande vorgegangen. Sechs Durchsuchungsbeschlüsse und ein Haftbefehl wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern seien vollstreckt worden, teilte die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover mit. Der Hauptbeschuldigte kam wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. Sein Alter wurde nicht genannt. Der Schwerpunkt des Einsatzes war in Wolfsburg, ein weiterer Einsatzort war Hamburg.
Die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover ermittelt den Angaben zufolge seit 2024 gegen die Verdächtigen im Alter von 25 bis 31 Jahren. Insgesamt geht es um sechs Verdächtige, denen vorgeworfen wird, fünf Menschen geschleust zu haben.
Ersten Erkenntnissen zufolge gehen die Beamten von sogenannten Garantieschleusungen aus. Dabei werden Menschen so lange mit gefälschten Dokumenten versorgt, bis eine erfolgreiche Einreise nach Deutschland gelungen ist.
Auf dem Mobiltelefon des Hauptbeschuldigten wurden demnach zahlreiche Dokumente in diesem Zusammenhang gefunden. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten verschiedene Datenträger wie Mobiltelefone, Laptops und Speichermedien sicher.