Medien weltweit sind unter Druck, und die freie Meinungsäußerung wird immer stärker eingeschränkt. Die Unesco zieht eine Parallele zu unfriedlichen Zeiten.
Schläge, Tritte, Pfefferspray: Fast 90 tätliche Angriffe auf Medienschaffende haben Menschenrechtler im Vorjahr in Deutschland gezählt. Besonders Nahost-Demos waren ein gefährlicher Einsatzort.
In vielen Konfliktregionen geraten Journalisten ins Schussfeld. Die Zahl der getöteten Kriegsreporter war 2024 so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Gerade in Gaza fanden viele von ihnen den Tod.
In bewaffneten Konflikten, bei Protesten oder wegen Recherchen zu Korruption: In den vergangenen zwei Jahren wurden laut Unesco Dutzende Journalisten getötet. Besonders in zwei Regionen.
Die Pressefreiheit ist im Grundgesetz verbrieft, doch die Landkreise Göttingen und Goslar drohten Journalisten beim Hippie-Lager zwischen Bad Grund und Clausthal-Zellerfeld mit Strafen. Ein anmaßender und illegaler Versuch von Zensur.
Schon seit Längerem hing das Damoklesschwert über dem Israel-Büro des arabischen Fernsehsenders. Der Vorwurf der Propaganda für die Hamas stand im Raum. An der Schließung gibt es aber auch Kritik.
Im Superwahljahr macht die Organisation Reporter ohne Grenzen auf ein Problem aufmerksam: Journalisten werden an der Berichterstattung gehindert und angegriffen. Wie sieht es in Deutschland aus?
Tritte, Faustschläge, Hiebe mit Fackeln und Trecker-Blockaden: Journalisten werden in Deutschland weiterhin regelmäßig Opfer von Aggressionen. Ein neuer Bericht führt die gefährlichsten Regionen auf.
Journalisten sind in Afghanistan durch die islamistischen Taliban starken Repressionen ausgesetzt. Erneut gibt es nun einen Vorfall, bei dem Medienschaffende bedroht wurden.
Ein Reporter wird am Rande einer AfD-Veranstaltung offenbar erst beschimpft und dann geschlagen. Später findet er Schrauben in seinen Reifen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Journalist angegriffen wird.
Die Linke-Politikerin Gökay Akbulut wurde kurzzeitig in der Türkei festgenommen. Das zeige, dass Ankara Kritiker als „militante Staatsfeinde” betrachtet, sagt der Journalistenverband - und rät zur Vorsicht.
Indien gilt als größte Demokratie der Welt, fällt unter Modis Regierung aber auf entsprechenden Ranglisten zurück. Eine kritisch nachfragende US-Reporterin bekommt es nun mit Hass im Netz zu tun.
Weltweit ist Europa die sicherste Region für Journalistinnen und Journalisten. Doch Deutschland liegt hier nicht mehr in der Spitzengruppe. Eine traurige Bilanz zum Welttag der Pressefreiheit.
Beim Galadinner des Washingtoner Pressekorps betont der US-Präsident die Wichtigkeit der Pressefreiheit und stichelt zudem offenbar gegen seinen Amtsvorgänger Donald Trump.
Zwischen Kunst und Kritik ist das Verhältnis gespannt. Nicht jedem Künstler gefällt, was über ihn geschrieben wird. Doch an der Staatsoper Hannover ist daraus ein tätlicher Angriff geworden. Der Balletchef hat eine Kritikerin mit Hundekot beschmiert.
Die Lage für Medienschaffende hat sich in einigen Ländern verschärft. Der russische Angriffskrieg macht die Ukraine zu einem gefährlichen Ort für Reporter. Einer der neuen Brennpunkte ist der Iran.