Die USA haben die Öl-Sanktionen gegen Russland zeitweise gelockert. Die Bundesvorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht, Amira Mohamed Ali, findet das vernünftig.
Nach bangem Warten kann die Raffinerie PCK aufatmen. US-Sanktionen gegen den russischen Ölsektor hätten die Spritversorgung gefährdet. Doch jetzt bleibt die Rosneft-Tochter dauerhaft davon befreit.
Nach dem Importstopp für russisches Öl braucht PCK in Nordbrandenburg neue Bezugsquellen. Eine Röhre vom Hafen Rostock soll mit Geld vom Bund ertüchtigt werden. Aber der Plan hat einen Haken.
Die Raffinerie PCK Schwedt gehört eigentlich mehrheitlich dem russischen Staatskonzern Rosneft. Die Kontrolle hat aber seit September 2022 der Bund. Im Raum stand eine Enteignung. Nun kommt es anders.
Eine Enteignung von Unternehmen gilt als Ultima Ratio - jetzt wird dieser Schritt im Fall der Ölraffinerie PCK geprüft. Der russische Staatskonzern Rosneft wird das nicht hinnehmen.
Eigentlich sollte die Treuhandverwaltung über die PCK-Raffinerie in Schwedt im September auslaufen. Doch aus Sorge um die Energieversorgung wird sie nun verlängert.
Für die PCK-Raffinerie in Schwedt ist eine stabile Versorgung über die Öl-Pipeline von Rostock nach Schwedt notwendig. Was bislang aber noch fehlte: der Förderantrag der PCK-Eigentümer.
Seit Monaten sind mehr Lieferungen von Rohöl aus Kasachstan für die Raffinerie in Schwedt im Gespräch. Am Rande eines Staatsbesuches des Bundespräsidenten wird eine wichtige Vereinbarung verkündet.
Ab dem 1. Januar fließt durch eine Pipeline kein Öl mehr zur Raffinerie PCK in Brandenburg. Dafür kommt alternatives Öl. Der Bund erklärt, was das für das Benzin an den Tankstellen heißt.