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Basketball

NBA bekommt Milliardenangebote für Europa-Clubs

Adam Silver und die NBA treiben ihre Europa-Pläne voran. (Archivbild)

Adam Silver und die NBA treiben ihre Europa-Pläne voran. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Sind Alba und die Bayern dabei? Die NBA bekommt für das Startrecht in ihrer Europaliga riesige Summen geboten. Wie es jetzt weitergehen soll.

Von dpa Mittwoch, 01.04.2026, 14:30 Uhr

Berlin. Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA hat nach dpa-Informationen für das Startrecht in ihrem geplanten Europa-Ableger Angebote in Milliardenhöhe erhalten. Für das Recht, eines der fest eingeplanten Teams zu stellen, habe es mehrere Angebote im Bereich von 500 Millionen bis 1 Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Euro) gegeben, darunter auch einige Angebote, die über der Milliarden-Dollar-Marke liegen, hieß es aus Kreisen, die mit dem Vorgang vertraut sind. 

Um welche Standorte es dabei geht, wurde zunächst nicht bekannt. Aus Deutschland gelten Alba Berlin und Bayern München als aussichtsreiche Kandidaten.

Baldi und Alba wollen in der NBA Europe dabei sein. (Archivbild)

Baldi und Alba wollen in der NBA Europe dabei sein. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Mark Tatum, stellvertretender Commissioner der NBA, sagte der dpa: „Das Ausmaß des Engagements und die Höhe der Gebote spiegeln das Vertrauen des Marktes in unser vorgeschlagenes Modell sowie das enorme, noch unerschlossene Potenzial des europäischen Basketballs wider.“ Man werde die Gebote nun eingehender prüfen und die Partner in die engere Wahl nehmen, „die unsere Vision und unser Engagement für die Beschleunigung des Wachstums dieses Sports auf dem gesamten Kontinent teilen.“ Details kommentierte Tatum nicht.

NBA Europe will in die großen Metropolen

Die NBA will den Europa-Ableger gemeinsam mit dem Weltverband Fiba 2027 an den Start bringen. Bis zu zwölf feste Startplätze soll es geben. Dazu kommen vier Teams, die sich sportlich für die Teilnahme qualifizieren. Die Liga drängt in europäische Metropolen wie London, Paris oder Rom. Nicht überall gibt es schon Proficlubs, die für einen solchen Startplatz infrage kommen.

Nach dpa-Informationen gibt es mehr als 120 interessierte Investoren, darunter existierende Teams. Auch Clubs, die aktuell noch in der privatwirtschaftlich organisierten Euroleague spielen, gehören dazu. Nachdem die Fronten zwischen der Euroleague und den Organisatoren des neuen Projekts lange verhärtet waren, soll es nun wieder Gespräche über eine mögliche Kooperation geben. Die Teilnehmer und den genauen Starttermin will die NBA nach und nach verkünden. Das Portal „The Athletic“ zitierte eine weitere Quelle, die noch „wochenlange zähe Verhandlungen“ erwartet.

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