Seit Jahren wird darum gerungen, nun könnte das Mercosur-Freihandelsabkommen bald in trockenen Tüchern sein. Doch Paris will sich eine mögliche Zustimmung gegen seinen Willen nicht gefallen lassen.
Frankreichs Präsident gehört in der EU zu den schärfsten Gegnern des geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur. Das macht er in Brasilien erneut deutlich.
Mit dem Abkommen soll eine der größten Freihandelszonen der Welt entstehen. Landwirte sehen hierzulande jedoch eine große Gefahr. Agrarminister Özdemir hält die Bedenken für unnötig.
Der Wirtschaftsminister betont Brasiliens Stärke bei erneuerbaren Energien und ihr Potenzial für eine Wasserstoff-Produktion. Auch die Chance auf einen Abschluss des EU-Mercosur-Abkommens sieht er.
Wirtschaftsminister Habeck und Agrarminister Özdemir wollen ein „Momentum” nutzen, um enger mit Brasilien und Kolumbien zusammenzuarbeiten. China ist vielerorts bereits wichtigster Handelspartner.
Seit mehr als 20 Jahren verhandeln die EU und der südamerikanische Staatenbund Mercosur über ein Freihandelsabkommen. Im Moment tut sich so gut wie nichts. Kanzler Scholz will das ändern.
Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur liegt auf Eis. Vor der Reise von Bundeskanzler Scholz nach Südamerika soll es einen neuen Schub geben.