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Zweitligist in der Krise

Medien: Jonas Boldt vor schnellem Aus bei Hannover 96

In der Kritik: Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt von Hannover 96.

In der Kritik: Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt von Hannover 96. Foto: David Inderlied/dpa

Mit großen Hoffnungen kam Jonas Boldt im Juni zu Hannover 96. Fünf Monate später droht dem Sport-Geschäftsführer in der sportlichen Krise seines Clubs ein schneller Abschied.

Von dpa 29.10.2026, 14:50 Uhr

Hannover. Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt droht beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 schon nach fünf Monaten das Aus. Bereits vor der 0:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte „Bild“ berichtet, dass sich der Aufsichtsratschef Martin Kind von dem langjährigen Vorstand des Hamburger SV abgewendet habe. Nach Informationen der „Neuen Presse“ und der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ besteht mittlerweile auch eine Einigung zwischen den Gesellschaftern und den Vertretern des Muttervereins Hannover 96 e.V., sich von dem 44 Jahre alten Boldt zu trennen.

Boldt selbst hatte nach dem Pokal-Aus noch gelassen auf die Medienberichte reagiert. Auf die Frage in der ARD, ob er in Hannover weiterarbeiten werde, antwortete er: „Ich wüsste nicht, warum nicht.“

Der erfahrene Fußball-Manager war erst im Juni zu dem Aufstiegskandidaten der 2. Bundesliga gewechselt. In der Ligatabelle stehen die 96er nur auf Platz 16. Unter dem maßgeblich von Boldt verpflichteten neuen Trainer Sandro Wagner hat die Mannschaft keines ihrer ersten vier Pflichtspiele gewonnen.

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