Laut Gericht darf der Kulturstaatsminister die Betreiberinnen eines Berliner Buchladens nicht „politische Extremisten“ nennen. Jetzt ist klar, dass Weimer dagegen keine weiteren Schritte einleitet.
Eine Lesung von Semsrott war in ein Kulturzentrum verlegt worden – zum Unmut des Autors selbst. Vorwürfe politischer Einflussnahme wies die Stadt zurück. Nach Gesprächen kommt es nun zur Kehrtwende.
Bei deutschen Filmstudios herrschte zeitweise Flaute - produziert wurde anderswo. Nun hofft Kulturstaatsminister Weimer auf die Wende und neue Blockbuster. Mit einer Klausel, die er gar nicht wollte.
Nach Semsrotts Kritik an der Ausladung lädt die Oberbürgermeisterin zum klärenden Gespräch. Wer trägt die Verantwortung für die umstrittene Entscheidung und was steht wirklich dahinter?
Eine Lesung des Autors Semsrott in der Stadtbibliothek Magdeburg wurde abgesagt und verlegt. Geschah dies, um Kritik der AfD zuvorzukommen? Die Linke spricht von einer „politischen Bankrotterklärung“.
Erst die Schließung wegen Einsturzgefahr, dann Drehort für „Maxton Hall“ - seitdem ist das Schloss Marienburg wohl weltweit bekannt. Die Sanierung kommt voran, für Besucher gibt es große Pläne.
Die Toten Hosen, Nina Chuba und Die Ärzte: Sie fordern wirksame Gesetze gegen überteuerte Preise auf dem Zweitmarkt. Deutschland sei bislang ein weitgehend rechtsfreier Raum für Ticketspekulanten.
Neben Rinke kommen zwei weitere Autoren zu einer Solidaritätslesung nach Bremen, um sich für den Buchladen „Golden Shop“ einzusetzen. Hintergrund ist der Ausschluss vom Deutschen Buchhandlungspreis.
Am 6. Mai ist Kulturstaatsminister Weimer ein Jahr im Amt. Kritiker haben einiges an ihm zu mäkeln. Und nun verliert er im Streit mit einem linken Berliner Buchladen auch noch krachend vor Gericht.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) darf die Betreiber des Berliner Buchladens „Zur schwankenden Weltkugel“ nicht als „politische Extremisten“ bezeichnen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin im Eilverfahren entschieden, wie eine Gerichtssprecherin mitteil (...).
Bald muss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier umziehen. Vor der Sanierung seines Amtssitzes kann man aber noch mal einen Blick ins Schloss Bellevue werfen - bei einer ungewöhnlichen Ausstellung.
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson will im Zusammenhang mit der umstrittenen Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus zurücktreten. Sie habe den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um ihre Entlassung gebeten, teilte die parteilose Politikerin mit, nachdem (...).
Die Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus sorgt in Berlin schon länger für Wirbel. Nach harscher Kritik des Rechnungshofs zieht Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson Konsequenzen.
Oft entscheiden in Deutschland Jurys über die Vergabe von Fördergeldern und Preisen in der Kultur. Einige Juroren der Stiftung Kunstfonds melden sich mit Kritik am Kulturstaatsminister zu Wort.
Kulturstaatsminister Weimer hat mit dem Ausschluss dreier Buchläden von einer Preisverleihung empörte Reaktionen ausgelöst. Aber die Debatte geht tiefer: Ist die Freiheit der Kunst in Gefahr?
Um die palästinensisch-amerikanische Künstlerin Basma al-Sharif gab es wegen Social-Media-Posts zuletzt Wirbel. Das gilt auch für die Teilnahme an einer Ausstellung in Vilnius.
Die Küstenfischerei ist viel mehr als ein Wirtschaftszweig, sie stiftet Identität. Das wird mit der Aufnahme in eine Liste gewürdigt. Gleiches gilt für den Kick auf dem Bolzplatz.
Vor gut einem Monat wurde der Ausschluss dreier Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis bekannt. Ein Geschäft hat sich nun ausführlicher dazu geäußert.
Fünf Traditionen schaffen es neu in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes – vom Bolzplatz über den Martinszug bis zum Maßanzug. Die Liste zählt nun 173 Einträge.
Die Vergabe von Fördergeldern und Preisen läuft in Deutschland oft über unabhängige Jurys. Kulturminister aus acht Bundesländern betonen: An dem Prinzip sollte man festhalten.
Der Kulturstaatsminister bekommt mit seiner Amtsführung Gegenwind aus Teilen der Szene. Der Kanzler sieht durchaus schwierige Debatten - gibt aber generelle Rückendeckung.
Der Kulturstaatsminister sagt, der Buchhandlungspreis dürfe nicht an „politische Extremisten“ vergeben werden. Dagegen ziehen Berliner Buchhändlerinnen vor Gericht.
Nach gut 300 Tagen im Amt hat der Beauftragte für Kultur und Medien weite Teile der Kultur und der Medien gegen sich aufgebracht. Was kann er noch bewirken?
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer muss bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse Widerworte aushalten. Der parteilose Politiker versucht einen Vorschlag zur Güte.
Der Kulturstaatsminister hat drei linke Buchläden wegen Verfassungsschutz-Erkenntnissen von einer Preisliste gestrichen. Was sagt der oberste Dienstherr der Verfassungsschützer dazu?
Seit vergangener Woche gibt es Protest gegen den Stopp des Erweiterungsbaus der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Nun meldet sich der Kulturstaatsminister.
Eigentlich sollte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mehrere Termine auf der Leipziger Buchmesse absolvieren. Wegen einer Debatte im Bundestag hat er sein Programm nun gekürzt.
Der Streit um den Deutschen Buchhandlungspreis und das Handeln von Kulturstaatsminister Weimer ist noch lange nicht zu Ende. Ein Bremer SPD-Politiker fordert Konsequenzen in Berlin.
Kunstprojekt oder Provokation? Die Fassade eines Bremer Buchladens sorgt in der Debatte um den Buchhandlungspreis für weiteren Wirbel. Nun äußert sich die Anwältin der Buchhandlung.
Neben der Debatte über den Buchhandlungspreis sorgt Weimers Entschluss gegen einen Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek für Gegenwind. Worum es dabei geht und wie sein Haus argumentiert.
Neben der Debatte über den Buchhandlungspreis sorgt Weimers Entschluss gegen einen Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek für Gegenwind. Worum es dabei geht und wie sein Haus argumentiert.
Nach der abgesagten Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises fordert SPD-Bundesvize Midyatli Aufklärung. Sie sieht eine Serie „instinktloser und fehlgeleiteter Entscheidungen“.
Erst gab es Debatten über die Berlinale, jetzt über den Buchhandlungspreis: Die Bundesregierung aber stellt sich hinter ihren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Auch nach einem neuen Vorwurf.
Nach Kritik am Ausschluss linker Buchläden vom Buchhandlungspreis erklärt der Kulturstaatsminister, warum das sogenannte Haber-Verfahren zum Einsatz kam - und wie damit künftig umgegangen werden soll.
Drei linke Buchläden werden kurzfristig von der Liste der Preisträger gestrichen. Warum genau, ist unklar. Niedersachsens Kulturminister hält das für problematisch.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lässt die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises auf der Leipziger Buchmesse absagen. Hintergrund für die Entscheidung sei eine Debatte um den Ausschluss dreier Buchhandlungen, teilte sein Sprecher mit. Weimers Entscheidung, drei (...).
Der Kulturstaatsminister streicht drei linke Buchläden aus einer Preisliste und sorgt damit für Kritik. Nun kippt er die Verleihung auf der Leipziger Buchmesse. Längst geht es ums Grundsätzliche.
Drei linke Buchläden fliegen aus der Liste für den Buchhandlungspreis. PEN Deutschland warnt deshalb vor politischer Einflussnahme und zieht einen Vergleich zu den USA.
Vor der Vergabe des Deutschen Buchhandlungspreises ließ Kulturstaatsminister Wolfram Weimer drei Läden wegen Erkenntnissen des Verfassungsschutzes von der Liste streichen. Die Kritik ist laut.
Der Deutsche Buchhandlungspreis würdigt die Rolle kleiner Buchläden. Doch diesmal widerspricht der Kulturstaatsminister in drei Fällen der Jury - wegen Erkenntnissen des Verfassungsschutzes. Und nun?
Nach heftigen Debatten um die Berlinale bleibt die Zukunft von Festivalchefin Tricia Tuttle ungewiss. Was die Krise für die Filmfestspiele und die Kulturbranche bedeutet.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat für diesen Donnerstag eine Krisensitzung zur Berlinale einberufen. Nun schaltet sich vorab die Deutsche Filmakademie ein.
Blockbuster und Serien sollen wieder in Deutschland gedreht werden - das möchte die Regierung durch eine Investitionspflicht erreichen. Welche Folgen das haben könnte.
Der Beauftragte für Kultur und Medien empfängt im Kanzleramt Künstlerinnen und Künstler aus dem südamerikanischen Land. Weimer sieht eine „Chance auf Öffnung“.
Das Signal müsse lauten: „Wir sind immer da.“ Im Kampf gegen Einsamkeit sehen sich Städte und Gemeinden in der Verantwortung - verlangen dafür aber auch Geld.
Die „Innovation“ des Künstlers Alf Löhr ist in die Jahre gekommen. 1996 wurde die Skulpturengruppe in Goslars Gewerbegebiet aufgestellt; jetzt ist sie ein Sanierungsfall.
Dass Chemnitz Kulturhauptstadt Europas sein könnte, galt anfangs als „spinnerte Idee“. Nach rund 2.000 Veranstaltungen und mehr als zwei Millionen Besuchern verabschiedet die Stadt das Kulturjahr.
Der 82-jährige James Turrell hat mit Kunstwerken aus Licht Weltruhm erlangt. Mit einer neuen Arbeit beschert er dem Chemnitzer Kulturhauptstadtjahr nun ein „leuchtendes Finale“.
Knapp 2.000 Veranstaltungen, mehr als 2 Millionen Gäste: Ein Jahr lang war Chemnitz Kulturhauptstadt Europas. Kulturstaatsminister Weimer lobt eine kreative Aufbruchstimmung in der Stadt.
Mit besonderen Ausstellungen, Festivals, Tanz und Theater hat Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas mehr als zwei Millionen Besucher angelockt. Hat das Kulturjahr seine Ziele erfüllt? Und was bleibt?
Kraftklub-Sänger Felix Kummer kennt Licht- und Schattenseiten von Chemnitz bestens. Was ihm im Kulturhauptstadtjahr gefehlt hat und warum er „Schmetterlinge im Bauch“ hatte.
Trotz Kritik aus konservativen Kreisen bleibt die National Football League bei Bad Bunny als Act für die Superbowl-Halbzeitshow. NFL-Chef Roger Goodell verteidigt die Entscheidung.
Der Kulturstaatsminister zeigt sich empört über Feindlichkeit gegen Juden in der Kulturszene. Er will Richtlinien ändern. Ein anderer Kulturpolitiker hat erlebt, wie schwierig das sein kann.
Bis heute liegen Überreste der antiken Städte Heraklion und Kanopus vor der ägyptischen Nordküste. Zum ersten Mal seit Jahren wurden nun wieder Artefakte aus dem Wasser geborgen.
Der US-Präsident ist unzufrieden mit der Art, wie Museen die Geschichte der USA darstellen. Er will mehr Kontrolle seiner Regierung - und lässt auch finanzielle Drohungen anklingen.
Kritiker werfen dem Präsidenten vor, einen regelrechten Kulturkampf angezettelt zu haben. Vor dem 250. Geburtstag der USA will er nun bedeutende Museen auf angeblich „spalterische“ Inhalte überprüfen.
Der frühere Journalist und Verleger Wolfram Weimer wurde im Mai überraschend zum Beauftragten für Kultur und Medien berufen. Seitdem wirbelt er im Kanzleramt. Nicht, ohne Kritik auf sich zu ziehen.
Sternchen oder Binnen-I: Kulturstaatsminister Weimer hat gendergerechte Sprache in seiner eigenen Behörde untersagt. Jetzt legt er nach - und bekommt deutlichen Widerspruch.
„Sehr geehrte Damen und Herren“ statt Sternchen oder Binnen-I: Kulturstaatsminister Weimer verbietet seinen Mitarbeitenden das Gendern. „Mutwillige Eingriffe“ beschädigten die Schönheit der Sprache.
Mitten in Berlin entsteht ein neues Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts. Doch eine der wichtigsten Kulturbaustellen Deutschlands könnte länger dauern und deutlich teurer werden.
Kurz vor dem Start der neuen Intendanz erhält das Staatstheater Hannover eine kräftige Finanzspritze. Kulturminister Mohrs denkt schon über Deutschland hinaus. Die CDU kritisiert die Ankündigung.
Neben Bayerns Märchenschlössern hat die Unesco weitere Kulturstätten auf verschiedenen Kontinenten ins Welterbe aufgenommen. Dazu gehören prähistorische Stätten, alte Festungen und Steinkreise.
Die Unesco hat die berühmten Märchenschlösser von Bayerns König Ludwig II. zum Welterbe erklärt. Auf ihrer Sitzung in Paris nahm die Kommission der UN-Kulturorganisation das Schloss Neuschwanstein, die Schlösser Herrenchiemsee und Linderhof sowie das Königshaus am Berg (...).
Die bei Touristen beliebten Märchenschlösser von König Ludwig II. inspirierten das Kino und Walt Disney. Nun hat die Unesco die imposanten Bauwerke ins Welterbe aufgenommen. Was bedeutet das?
In seiner Rede zu seinem ersten Haushaltsentwurf spricht Wolfram Weimer von „Glanz und Gloria“ und der Deutschen Welle als „Stimme der Freiheit“. Sein erstes großes Projekt kommt hingegen nicht vor.
Das Museum sei ein „Bollwerk gegen Antisemitismus“, findet der Kultur- und Medienstaatsminister Wolfram Weimer. In seinem Etat plant er mit zusätzlichen Mitteln für die Berliner Institution.
Es war einmal in Athen: Vor 40 Jahren begann die Tradition der Kulturhauptstadt, die 2025 nach Chemnitz führt. Manche nennen sie die beste EU-Erfindung überhaupt. Die Mutter des Ganzen: ein Filmstar.
„Demokraten glauben an das Argument, Antidemokraten an das Ressentiment“, sagt der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in einem Interview - und verortet sich im politischen Spektrum.
Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, wechselt nach Berlin an die Spitze der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Was bringt sie mit? Und was erwartet sie?
Sie ist keine Quereinsteigerin, hat kein Parteibuch und nicht mal die deutsche Staatsbürgerschaft. Berlins neue Kultursenatorin gilt als vertraut mit der Kulturszene und hat einiges vor sich.
Lässiger Typ, aber unglücklich in der Sparkrise: Berlins Kultursenator wirft hin. War Joe Chialos kurzer Ausflug in die Politik nur ein Missverständnis?
Die Nominierung des konservativen Verlegers Wolfram Weimer zum Nachfolger von Claudia Roth als Kulturstaatsminister hat viel Kritik hervorgerufen. Nun meldet sich der Gescholtene zu Wort.
Der Journalist und Medienunternehmer Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister der künftigen Bundesregierung werden. Dies teilte die CDU während einer Präsidiumssitzung in Berlin mit. Weimer ist damit designierter Nachfolger der Grünen-Politikerin Claudia Roth.
Ein Kulturstaatsminister hat vielfältige Aufgaben, von der Medienpolitik bis zur Erinnerungskultur. Die Grüne Claudia Roth gibt das Amt ab. Ihr designierter Nachfolger hat ein ganz anderes Profil.
Mit dem „Purple Path“ ist in Chemnitz und dem Umland ein einzigartiges Freiluftmuseum für zeitgenössische Kunst entstanden. Eine ganze Region feiert die Kunst.
Seit Wochen schwelt die Debatte um die Rückgabe von Raubkunst aus den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Jetzt zieht Kunstminister Blume Konsequenzen.
Die Zuschauer im Kennedy Center machten US-Vize J.D. Vance und Second Lady Usha unmissverständlich klar, was sie von ihnen halten. Die Szene ist nur ein weiteres Kapitel in Trumps Kulturkampf.