Nach heftigen Geschlechter-Debatten im Sport beschließt das IOC neue Richtlinien: Athletinnen müssen sich einmalig vor Wettbewerben testen lassen. Verschärft werden die Regeln für Transfrauen.
Zwischen Tränen und Reformplänen: Kirsty Coventry erlebt beim Ausschluss eines Ukrainers ihre olympische Feuertaufe als IOC-Präsidentin. Bald kommen noch mehr unbequeme Themen auf sie zu.
Skeletonpilot Wladislaw Heraskewytsch darf wegen eines Helms mit Bildern getöteter Sportler nicht bei Olympia starten. Das IOC bleibt hart. Der Ukrainer zieht vor die Sportrichter.
Der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch ist im Streit um seinen Helm durch den Weltverband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden. Der Kopfschutz zeigt Bilder von Sportkollegen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind, und war vom Internationalen (...).
Wladislaw Heraskewytsch will bei den Winterspielen weiter mit seinem besonderen Kopfschutz antreten. Nach dem Training gibt er Einblick in seine Gefühlswelt. Nimmt das IOC den Ukrainer aus dem Rennen?
Bei OIympia sind eine Reihe von Sportlern mit politischen Themen konfrontiert - vor allem die Amerikaner. Präsident Trump beschimpft Athleten, ein Fokus auf den Sport ist schwierig.
Mit einem besonderen Helm will ein Skeleton-Pilot aus der Ukraine bei Olympia an den Krieg in seiner Heimat erinnern. Das IOC sieht darin einen Regelverstoß. Der Sportler will das nicht hinnehmen.
Wie bei den Sommerspielen in Paris dürfen auch bei Winter-Olympia in Italien Einzelsportler aus Russland als neutrale Athleten dabei sein. Offen ist, welche Weltverbände den IOC-Beschluss umsetzen.
Eine Frau führt künftig die olympische Welt. Kirsty Coventry tritt bei einer Feierstunde die Nachfolge von IOC-Präsident Thomas Bach an. Für den Deutschen enden turbulente zwölf Jahre.
Nach ihrer historischen Wahl hat Kirsty Coventry noch drei Monate Zeit, ehe sie IOC-Präsident Thomas Bach ablöst. Wie wird sie sich gegen Alpha-Männer wie Donald Trump behaupten?
Die frühere Top-Schwimmerin Kirsty Coventry rückt als erste Frau an die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees. Die 41-Jährige aus Simbabwe wurde von der IOC-Generalversammlung zur Nachfolgerin von Präsident Thomas Bach gewählt.
Das IOC trifft eine historische Wahl: Kirsty Coventry übernimmt als erste Frau das Präsidentenamt. Sie galt als Wunschkandidatin des scheidenden Thomas Bach.
Die Wahl des neuen IOC-Präsidenten erinnert manche an das Konklave der katholischen Kirche. Kurz vor dem Votum über Thomas Bachs Nachfolger teilen sich drei Bewerber die Favoritenrolle.
Stand jetzt wird es in Los Angeles kein olympisches Boxturnier geben. Nur der neu gegründete Verband World Boxing kann das verhindern - und ein großer Schritt ist dafür jetzt getan.
Das deutsche Turnen wird von Missbrauchsvorwürfen erschüttert. Der IOC-Präsident wünscht sich eine transparente Aufarbeitung der Enthüllungen mehrerer Athletinnen.
Donald Trump sorgt schon kurz seiner Vereidigung wieder für internationale Kontroversen. Um die Fußball-WM und Olympia in den USA muss sich aber niemand Sorgen machen, glaubt IOC-Chef Thomas Bach.
Das Rennen um den Chefposten beim Internationalen Olympischen Komitee ist eröffnet. Sechs Männer und eine Frau kandidieren. Für einen der Favoriten gibt es mehrere Hürden im Regelwerk.
Thomas Bach will 2025 nach Ablauf seiner zweiten Amtszeit als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees abtreten. Er werde sich nicht um eine erneute Wahl bemühen, für die zunächst die Amtszeitbegrenzung in der olympischen Charta geändert werden müsste, sagte Bach (...).
Lange hatte Thomas Bach die Entscheidung über einen längeren Verbleib an der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees aufgeschoben. Jetzt macht er seinen Entschluss öffentlich.
Nach dem sportlichen Kampf folgt nun der juristische: Olympia-Boxerin Imane Khelif will offenbar gegen Internet-Hetze gegen ihre Person aktiv vorgehen.
Gold und Genugtuung für Imane Khelif. Die Boxerin aus Algerien trotzt auch im Olympiafinale der Kontroverse um ihr Startrecht und holt sich Gold. Von den Rängen gibt es dafür riesigen Applaus.
Um Boxerin Imane Khelif ist bei Olympia eine hitzige Geschlechter-Debatte entbrannt. Nun beruft der Box-Verband kurzerhand eine Pressekonferenz in Paris ein - und gerät dabei selbst unter Druck.
Die Sportwelt schaut auf die Boxerinnen Imane Khelif und Lin Yu-Ting, um die eine Startrecht-Debatte entbrannt ist. Beide haben eine Medaille sicher, ein Kritiker spricht von einem „Jahrmarkt“.
Der Druck ist enorm, doch Imane Khelif hält ihm stand. Die algerische Boxerin hat nach ihrem Viertelfinalsieg eine Medaille sicher. In der Halle gibt es intensive Reaktionen darauf.
Um Imane Khelif und Lin Yu-Ting gibt es eine Geschlechterdebatte. Diese wird emotional geführt und erreicht höchste politische Kreise. Warum dürfen bei der WM gesperrte Boxerinnen in Paris starten?
Die katholische Kirche hat die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele kritisiert. Diese habe Szenen enthalten, in denen das Christentum verspottet und verhöhnt wurde. Ein Akt irritierte besonders.
Das Internationale Olympische Komitee hat Salt Lake City zum Gastgeber für die Winterspiele 2034 gewählt. Die Stadt im US-Bundesstaat Utah folgt damit auf die französischen Alpen, die zuvor vom IOC den Zuschlag für Winter-Olympia 2030 erhalten hatten.
Die Olympischen Winterspiele 2030 finden in den französischen Alpen statt. Das Internationale Olympische Komitee erteilte der Bewerbung wie erwartet den Zuschlag unter dem Vorbehalt, dass Frankreichs Regierung und Behörden die noch offenen finanziellen und organisatorischen (...).
Frankreich ist in wenigen Jahren wieder Olympia-Gastgeber. Das IOC erteilt den französischen Alpen den Zuschlag für 2030 - allerdings unter Vorbehalt. Auch die Spiele 2034 sind vergeben.
Die politischen Turbulenzen in Frankreich werfen auch einen Schatten auf die bevorstehenden Olympischen Spiele. Das IOC kontert jetzt Spekulationen um das Mega-Ereignis in Paris.
Der Welt-Turnverband berät über die Wiederzulassung von Russen und Belarussen. Der Deutsche Turner-Bund ist strikt dagegen und führt dafür zwei Argumente an.
Das IOC wird die Nationalen Olympischen Komitees aus Russland und Belarus vorerst nicht zu den Sommerspielen nach Paris einladen. Nun gibt es dazu eine Reaktion aus Moskau.
Das IOC wird ein Jahr vor den Sommerspielen in Paris keine formalen Einladungen an die Nationalen Olympischen Komitees aus Russland und Belarus aussprechen.
Die IOC-Linie zur Wiederzulassung russischer Sportler inmitten des Kriegs in der Ukraine ist umstritten. Präsident Thomas Bach zeigt sein Unverständnis über die Haltung der Ukraine.
Der IOC-Beschluss für eine Wiederzulassung russischer Athleten hat den Widerstand der ukrainischen Sportgemeinde nicht gebrochen. Im Gegenteil: Die Ukrainer erhöhen ihren Einsatz.
Die Sportler der Ukraine sollen Wettbewerbe boykottieren, an denen Athleten aus Russland oder Belarus teilnehmen. Das IOC kritisiert diese Entscheidung.
Vor allem aus westlichen Ländern gibt es Kritik daran, dass das IOC Sportlern aus Russland und Belarus die Rückkehr ermöglichen will. IOC-Präsident Bach spricht von einer „Doppelmoral”.
Das Internationale Olympische Komitee bürdet den Weltverbänden eine große Aufgabe auf. Wie sollen sie die empfohlene Russen-Rückkehr in den Weltsport organisieren und ihre Neutralität überwachen?
Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees zur möglichen Rückkehr russischer und belarussischer Sportler kritisiert.
Die Rückkehr russischer und belarussischer Sportler liegt nach dem IOC-Votum wieder in den Händen der Weltverbände. Der Dachverband rät jedoch von Alleingängen ab.
Das Internationale Olympische Komitee hat die Wiederzulassung russischer und belarussischer Sportler als neutrale Athleten empfohlen. Einen Beschluss zur Olympia-Teilnahme vertagt das IOC.
In einem offenen Brief kritisieren 300 Fechterinnen und Fechter den eigenen Fachverband und das Internationale Olympische Komitee. Ihre Forderung: Russlands Ausschluss vom Weltsport.
Das Internationale Olympische Komitee beschäftigt sich mit einer möglichen Wiederzulassung von Sportlerinnen und Sportlern aus Russland. Der DOSB lehnt dies ab, will die Empfehlung aber akzeptieren.
Die Führung des Internationalen Olympischen Komitee will nächste Woche den Weg zur Rückkehr russischer Athleten ebnen. Der DOSB leistet Widerstand und hat großen Rückhalt im deutschen Sport.
Russische und belarussische Athleten will die britische Regierung bei Olympischen Spielen nicht dabei haben. Das IOC weist die Forderung scharf zurück.
Die Ukraine droht mit einem Boykott, wenn Russen bei Olympia in Paris dabei sein dürfen. Das IOC aber sieht sich in der Pflicht. Auch der deutsche Sport tut sich mit der heiklen Debatte schwer.
Dürfen russische und belarussische Sportler unter neutraler Flagge zurück auf die internationale Sportbühne? Das IOC steht unter Druck - auch vom Europaparlament.
Der Kurs des IOC für eine Rückkehr russischer Sportler auf die internationale Bühne erzürnt die Ukrainer. Ex-Boxer Wladimir Klitschko attackiert erneut die Politik des Dachverbands unter Thomas Bach.
Das IOC steht wegen der möglichen Wiederzulassung russischer Sportler heftig in der Kritik. Auch Ex-Boxer Wladimir Klitschko macht dem Dachverband und Thomas Bach schwere Vorwürfe.
IOC-Präsident Thomas Bach beharrt weiter auf seiner umstrittenen Russland-Linie. Die Rückkehr russischer Athletinnen sei Teil der vereinigenden Mission des Dachverbands.
Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht bei einer internationalen Video-Konferenz von Sportministern. Diese positionieren sich klar in Bezug auf einen Olympia-Start von Russen und Belarussen.
Die Ukraine setzt vorerst auf Ausschluss statt Boykott. Sie will den Start von Sportlern aus Russland und Belarus bei Olympia 2024 verhindern. Unterstützung kommt aus dem Baltikum.
Die Debatte um das Für und Wider der Rückkehr russischer Sportler auf die Wettkampf-Bühnen wird hitziger. Ein Experte sieht einen „Kotau vor Russland”, aus großen Verbänden kommt aber auch Zustimmung.
Aus der Ukraine kommt scharfe Kritik am IOC. Dass Russen und Belarussen bald schon wieder bei internationalen Sportwettbewerben antreten könnten, sorgt für Empörung. Auch Thomas Bach wird angegangen.
Die Ukraine will eine Zulassung russischer Sportler zu Olympia in Paris nicht hinnehmen. Präsident Selenskyj zeigt sich enttäuscht vom IOC und kündigt eine Kampagne an.
Das IOC will die Teilnahme russischer und belarussischer Athleten an internationalen Wettkämpfen ermöglichen. Die Ukraine reagiert mit scharfer Kritik und will über einen Olympia-Boykott beraten.
Der IOC-Beschluss zu einer möglichen Zulassung russischer Sportler bei Olympia 2024 empört die Ukraine. Der Sportminister des Landes bekräftigt eine Boykott-Drohung.
Der Klimawandel lässt die Zahl der möglichen Gastgeber für Winter-Olympia immer mehr sinken. Das IOC sucht nach Auswegen - und könnte künftig eine kleine Zahl von Ausrichtern rotieren lassen.
WM-Gastgeber Katar könnte schon bald nach dem nächsten großen Preis im internationalen Sport greifen. Nach zwei vergeblichen Anläufen wird eine weitere Olympia-Bewerbung von Doha erwartet.
Das IOC hat den sicheren Zugang zum Sport für Mädchen und Frauen in Afghanistan zur Bedingung für eine Teilnahme des Landes an Olympia 2024 in Paris erklärt. Zudem verlangte das Internationale Olympische Komitee, dass in afghanischen Teams bei internationalen Wettbewerben (...).
In der Debatte über eine mögliche Rückkehr von russischen und belarussischen Sportlern hat der deutsche Athletenvertreter Maximilian Klein eine klare Meinung. Dem IOC wirft er „Systemversagen” vor.
Olympia-Fans können TV-Bilder seit dem Beginn von Live-Übertragungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sehen. Ob das so bleibt, wird das jetzt laufende Wettbieten um die Rechte zeigen.