Hertha BSC siegt weiter und baut Tabellenführung aus
Hertha-Kapitän Josip Brekalo war auch am Siegtor der Berliner beteiligt. Foto: Andreas Gora/dpa
In Berlin wird weiter gejubelt. Mit dem siebten Sieg im siebten Spiel bleibt Hertha BSC auf Kurs. Beim 2:1 gegen Greuther Fürth gibt es auch kritische Momente, doch dann gibt es eine Torpremiere.
Berlin. Hertha BSC bleibt auch nach der langen Länderspielpause im Gewinner-Modus. Die Berliner setzten sich nach zunächst mehreren vergebenen Möglichkeiten mit 2:1 (0:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth durch und bauten durch den siebten Sieg im siebten Spiel ihre Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga auf vier Punkte vor dem 1. FC Nürnberg aus.
Pedersens Torpremiere
Mads Pedersen (65. Minute) mit seinem ersten Hertha-Tor und Paul Seguin (80.) sorgten vor 58.018 Zuschauern mit ihren Treffern für Berliner Jubel. Die Fürther warten trotz des späten Anschlusstores von Jannis Heuer (90.) auf das erste Erfolgserlebnis ihrer Club-Geschichte im Olympiastadion und liegen mit sechs Punkten knapp vor der Abstiegszone.
Hertha-Trainer Stefan Leitl bekam wie sein Fürther Kollege Heiko Vogel zunächst viel Material für eine Mängelliste. Die Defensivreihen erlaubten den gegnerischen Angreifern zu viele Möglichkeiten. Diese wurden allerdings auf beiden Seiten zu leichtfertig vergeben.
Viele Torchancen ungenutzt
Die Berliner Jon Dagur Thorsteinsson (13. Minute), Oluwaseun Adewumi (18.), Kevin Sessa (18.) und vor allem Luca Schuler (25.) ließen Chancen ungenutzt. Für Fürth verpassten Omar Sillah (23.) und Shinta Appelkamp (26.). Fürths Torwart Florian Hellstern musste zudem bei einem 30-Meter-Kracher von Linus Gechter (38.) und einem Konter des schnellen Adewumi (41.) aufmerksam sein.
Die Hertha war um mehr Spielkontrolle bemüht und kam durch Pedersens Schuss aus spitzem Winkel zur Führung. Drei Minuten zuvor war die vermeintliche Fürther Führung durch Sillah nach einer Zentimeterentscheidung durch den Videoreferee wegen Abseits aberkannt worden. Die Führung gab der den Berlinern mehr Sicherheit, Seguin legte aus der Distanz nach. Heuers Kopfballtor kam für Fürth zu spät.

Hertha BSC musste gegen Greuther Fürth wie hier Verteidiger Julian Eitschberger (r.) hart arbeiten. Foto: Andreas Gora/dpa