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Handball-Landesliga der Frauen

HSG Langelsheim/Astfeld feiert Auftakt nach Maß

Lara Müller trägt sieben Treffer zum 31:25-Erfolg der HSG Langelsheim/Astfeld bei Sportfreunde Söhre bei. Foto: Neuendorf

Lara Müller trägt sieben Treffer zum 31:25-Erfolg der HSG Langelsheim/Astfeld bei Sportfreunde Söhre bei. Foto: Neuendorf

Die HSG Langelsheim/Astfeld feiert in ihrem ersten Spiel in der Handball-Landesliga der Frauen einen deutlichen Sieg und lässt sich dabei auch vom kurzfristigen Heimrechttausch nicht aus der Ruhe bringen. Die HSG Liebenburg-Salzgitter ist chancenlos.

Von Sebastian Krause Dienstag, 27.09.2022, 09:30 Uhr

Die Rahmenbedingungen waren zwar alles andere als einfach, davon ließ sich die HSG Langelsheim/Astfeld aber nicht aus der Ruhe bringen. Der Aufsteiger hat in der Handball-Landesliga der Frauen in seinem ersten Spiel den ersten Sieg eingefahren. Bei Sportfreunde Söhre gewann die HSG mit 31:25. Für die HSG Liebenburg-Salzgitter gab es hingegen erneut eine Niederlage. Sie unterlag beim SV Schedetal Volkmarshausen klar mit 22:34.

Sportfreunde Söhre – HSG Langelsheim/Astfeld 25:31 (10:16). Weil es in der Langelsheimer Halle einen Wasserschaden gab, wurde das Spiel kurzfristig nach Diekholzen verlegt. Der Heimtausch war für den Aufsteiger aber kein Problem. „Es waren alle absolut hochmotiviert. Die Einstellung hat zu 100 Prozent gestimmt“, sagte Trainer Torsten Müller, dessen Team zu jeder Zeit führte.

Dennoch sprach er davon, dass das Spiel in Wellen verlaufen sei und dass auch die HSG kleinere Schwächephasen hatte. Söhre gelang es aber nicht, diese auszunutzen. Das lag unter anderem an Torhüterin Katharina Kielhorn, die Müller besonders hervorhob. „Wir hatten eine megastarke Torfrau, die uns über 60 Minuten den Rücken freigehalten hat“, sagte er. Richtungsweisend war auch die starke Anfangsphase. „Wir wollten versuchen, denen die Moral zu nehmen“, sagte Müller. Der Plan ging von Beginn an auf.

HSG Langelsheim/Astfeld: Kielhorn – Schilff (13/3), Renken (1), Paul, M. Traeger (1), Ermrich (7), Ehli, Busch (2), Dreßler, Weinhold, A. Traeger, Löwe (1), Müller (6), Gil

SV Schedetal Volkmarshausen – HSG Liebenburg-Salzgitter 34:22 (16:7). Für die Gäste war es von Beginn an ein gebrauchter Tag, der im Verlauf des Spiels nicht besser wurde. Vor allem eine schwache erste Halbzeit mit nur sieben Toren führte dazu, dass die HSG schon früh chancenlos war. „Wir waren viel zu schlecht im Angriff, als dass wir Punkte hätten mitnehmen können“, sagte Trainer Fabian Matthes. Der dünn besetzte Kader habe dabei aber keine Rolle gespielt. Dieser sei noch immer gut genug gewesen, um das Spiel zu gewinnen, meinte der HSG-Coach.

Neben der schwachen Chancenverwertung und vielen technischen Fehlern bemängelte Matthes auch die fehlende Emotionalität und Kampfbereitschaft. „Alle waren mit dem Kopf nicht bei der Sache“, sagte er. Deshalb habe Schedetal mit vielen Tempogegenstößen einfaches Spiel gehabt.

HSG Liebenburg-Salzgitter: Trenkner, Berg – Hagedorn (1), Hinze (8/5), Willke, Härtel (2), Reske (2), Mertins-Oelker (8), Apel, Eichhorn, Kaltwasser

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