1,5 Millionen Euro Defizit, ein Aufnahmestopp und abwanderndes Personal: Die Zukunft der Ahlhorner Suchtklinik steht auf der Kippe. Was steckt hinter dem Finanzierungsdilemma?
Unicredit-Chef Orcel hält sich im Übernahmepoker offen, das jüngste Angebot für die Commerzbank nachzubessern. Eine offizielle Offerte will er am 5. Mai veröffentlichen. Ein Rückzug sei keine Option.
Das Bundeskabinett hat ein Sparpaket für Milliarden-Entlastungen der gesetzlichen Krankenkassen auf den Weg gebracht. Die Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mit Auswirkungen für Versicherte, Arbeitgeber und Gesundheitsbranche sollen Beitragserhöhungen (...).
Die Regierung hat sich eine größere Einkommensteuerreform vorgenommen. Nach mehreren anderen Unionspolitikern signalisiert nun auch der Kanzler, dass dabei auch die Reichensteuer steigen könnte.
Viele Länder haben schon eine Zuckersteuer eingeführt - und das mit Erfolg, wie die niedersächsische Ernährungsministerin Miriam Staudte betont. Sie findet: Deutschland braucht eine solche Abgabe.
Selbstverpflichtungen der Wirtschaft, um den Zuckeranteil in Softdrinks zu verringern? Das reicht nicht aus, meint Gesundheitsminister Philippi. Er hat eine klare Meinung zur geplanten Zuckerabgabe.
Das Kabinett bringt den Haushalt 2027 auf den Weg. Viele Maßnahmen aber sind noch gar nicht beschlossen – und die Ausgaben steigen in die Höhe. Müssen manche Ressorts über ihre Schmerzgrenzen?
Ein GMG-Workshop markiert am 29. April den Auftakt zu einer Kurskritik, die unter Konsolidierungsdruck steht. Welche Feten Geld verbrennen und wo sich das Feiern lohnt.
Die Koalition will die steigenden Gesundheitsausgaben dämpfen und damit neue Beitragssprünge für Millionen Kassenpatienten abwenden. Was kommt mit dem Sparpaket auf alle zu?
Die Bundesregierung plant die Einführung einer „Zuckerabgabe“. Zur Konsolidierung des Haushalts sind daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß.
Um die Krankenkassen zu stabilisieren, will die schwarz-rote Koalition ein großes Spargesetz schnüren. Welche Entlastung kann es mit mehreren Nachbesserungen erreichen?
Kundinnen und Kunden der zum Deutsche-Bank-Konzern gehörenden Postbank müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft will ihren Tarifforderungen mit Warnstreiks Nachdruck verleihen.
Die SPD bringt eines ihrer Lieblingsthemen wieder auf den Tisch: die Schuldenbremse. Die Union ist „not amused“. Der Kanzler äußert sich noch recht diplomatisch.
In der kommenden Woche ist die schwarz-rote Bundesregierung ein Jahr im Amt. Die Zufriedenheit mit ihrer Arbeit sinkt dramatisch. Die Union sieht nur einen Weg, aus dem Tief herauszukommen.
Sollte die Iran-Krise länger andauern, kann sich der SPD-Fraktionschef eine Ausnahme von der Schuldenbremse vorstellen. Doch führende Unionspolitiker stellen sofort ein Stoppschild auf.
Hannovers OB stellt klar: Die Sparliste mit Kürzungen bei Mitteln für Behinderte, Kinder und Jugendliche trägt er nicht mit. Warum er das Verfahren für irreführend hält und Aufklärung fordert.
Um die Krankenkassen zu stabilisieren, bereitet die Koalition ein großes Spargesetz vor. Nur was kommt hinein? Die Ministerin gibt sich gesprächsbereit, nennt aber eine zentrale Bedingung.
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson will im Zusammenhang mit der umstrittenen Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus zurücktreten. Sie habe den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um ihre Entlassung gebeten, teilte die parteilose Politikerin mit, nachdem (...).
Die Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus sorgt in Berlin schon länger für Wirbel. Nach harscher Kritik des Rechnungshofs zieht Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson Konsequenzen.
Jahrelang schien die russische Wirtschaft immun gegen Sanktionen und Kriegsdruck. Doch nun gerät das Gleichgewicht immer mehr aus den Fugen. Eine schnelle Lösung für die Probleme ist nicht in Sicht.
Die Mailänder Großbank hat ein Übernahmeangebot für Deutschlands zweitgrößte Privatbank angekündigt. Nun baut sie ihren Anteil leicht aus. Der nächste Schritt im Übernahmeringen steht schon bald an.
Eigentlich hätten bereits im Februar neue EU-Sanktionen gegen Russland in Kraft treten sollen. Mit Verspätung ist es nun so weit - und für die Ukraine gibt es weitere gute Nachrichten.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit seiner Ansage zur Altersvorsorge einige Unruhe ausgelöst. Vor allem in Ostdeutschland ist zusätzliches Sparen seltener.
Ungarn hat seine monatelange Blockade des geplanten milliardenschweren EU-Unterstützungspakets für die Ukraine aufgegeben. Die Regierung des scheidenden Ministerpräsidenten Viktor Orban trug in Brüssel eine Entscheidung mit, die ein Darlehen in Höhe von bis zu 90 Milliarden (...).
Der Weg für neue Ukraine-Hilfen und Russland-Sanktionen ist nach einer langen Hängepartie frei. Doch auch Ungarns scheidender Regierungschef kann sich noch einmal als Sieger fühlen.
Mehr als 300 Einsatzkräfte durchsuchen Immobilien in acht Bundesländern. Es geht um Steuerhinterziehung und Hehlerei mit einem Schaden von mehr als 2,2 Millionen Euro.
Soll die Rente in Zukunft nur noch eine „Basisabsicherung“ sein? Der Kanzler löst mit einer Prognose zur Alterssicherung Empörung aus. Der Kanzleramtsminister nimmt ihn in Schutz.
Viele vertrauen bei der Altersvorsorge auf den Staat. Doch private Rücklagen werden wichtiger. Allerdings können es sich viele Menschen kaum leisten, Geld zur Seite zu legen.
Viele Menschen in Deutschland befürworten mehr öffentliche Investitionen, etwa in Gesundheit, Bildung und Straßen. Andere Themen polarisieren dagegen. Und die Skepsis bei Ausgaben auf Pump ist groß.
Soll die Rente in Zukunft allenfalls noch eine „Basisabsicherung“ sein? Der Kanzler löst mit einer Prognose zur Alterssicherung eine Welle der Entrüstung aus. Was könnte auf die Menschen zukommen?
Nach einem wegweisenden Urteil gegen viele von Trumps Zöllen können Unternehmen mit einem Online-System nun Geld zurückfordern. Erste Rückzahlungen sollen in zwei bis drei Monaten erfolgen.
Ursprünglich sollte sie nur für dieses Jahr gelten - nun will die Bundesregierung Arbeitgebern Zeit bis Ende Juni 2027 geben, um ihren Mitarbeitern 1.000 Euro Krisenprämie zu zahlen.
Die Häfen beklagen seit Jahren eine Unterfinanzierung und fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit. Sie fordern von der Bundesregierung deutlich mehr Geld - auch aus dem Sondervermögen für Infrastruktur.
Die Gesundheitsausgaben sollen herunter, um neue Beitragssprünge zu vermeiden. Die Abwehrkämpfe der Branche laufen direkt an. Auch in der Regierung gibt es Änderungswünsche, der Zeitplan ist eng.
Gesundheitsministerin Warken hat Reformpläne für die gesetzliche Krankenversicherung vorgelegt. Dass es daran viel Kritik geben würde, war absehbar. Manche setzen nun auf die Beratungen im Bundestag.
Wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine gelten strenge Russland-Sanktionen, auch Banken müssen bei ihren Kunden genau hinsehen. Nun hat Deutschlands größte Bank Versäumnisse eingeräumt.
Die Gesundheitsministerin plant ein großes Sparpaket. Im Zuge dessen will sie auch die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern abschaffen. Aber nicht nur aus finanziellen Gründen.
Die Koalition will steigende Gesundheitsausgaben unter Kontrolle bringen, um neue Beitragssprünge zu vermeiden. Müssen Menschen mit höheren Einkommen bald auch höhere Kassenbeiträge zahlen?
Die Gewerkschaft fordert deutliche Gehaltszuwächse bei der Postbank. Doch die Tarifrunde mit der Konzernmutter Deutsche Bank stockt. Nun droht Verdi mit Warnstreiks, die auch Kunden treffen könnten.
Die Koalition will die steigenden Ausgaben der Krankenkassen unter Kontrolle bringen, um neue Beitragserhöhungen zu vermeiden - mit einer Palette an Einsparungen. Haben sie eine gerechte Balance?
Niedrige Gebühren, hohe Zinsen: Der Online-Broker Trade Republic ist rasant gewachsen, steht aber immer wieder in der Kritik wegen Mängeln beim Kundenservice. Nun steuert das Unternehmen gegen.
Der Iran-Krieg hat das Leben in Deutschland deutlich verteuert. Eine Mehrheit fürchtet, dass es nicht bei höheren Spritpreisen bleiben wird. Und viele Menschen haben kaum noch finanzielle Reserven.
Deutschlands größter Börsenbetreiber kauft sich mit 200 Millionen Dollar bei der Kryptohandelsplattform Kraken ein. Damit will die Deutsche Börse tiefer in das Geschäft mit Bitcoin und Co. eindringen.
Die Ausgaben der Krankenkassen sollen runter, damit die Beiträge nicht weiter steigen. Nun legt die Ministerin konkrete Punkte vor. Neben den Gesundheitsanbietern betreffen sie auch die Versicherten.
Die Furcht vor der Inflation sitzt tief in Deutschland. Die größten Sorgen machen sich laut einer Umfrage der Allianz aber nicht diejenigen, die wenig Geld haben.
Die Kommunen stehen finanziell unter Druck. Ein Grund dafür sind die hohen Kosten für Kindertagesstätten, die nun durch zusätzliche Mittel besser ausgeglichen werden sollen.
Europa will sich beim Bezahlen unabhängiger von großen US-Anbietern wie Paypal machen. Wero wird als Alternative allmählich bekannt. Es gibt aber auch reichlich nationale Konkurrenz.
Vielerorts haben sich Gemeinden so stark verschuldet, dass kaum noch Geld für wichtige Alltagsdienste wie Kitas, Busse oder Bahnen bleibt. Finanzminister Lars Klingbeil plant Abhilfe.
Die deutsche Wirtschaft steckt in einer Flaute. Doch viele der größten Börsenunternehmen trifft das kaum, sie heben ihre Dividenden für Aktionäre an. In einer Branche wird stark gekürzt.
Gemeinsam mit Österreich, Italien, Portugal und Spanien wendet sich der Bundesfinanzminister in einem Brief an die EU-Kommission. Wer vom Krieg profitiere, solle einen Beitrag leisten, heißt es darin.
Das Vergleichportal Verivox hat Angebote von 127 Kreditinstituten in Norddeutschland untersucht. Ein Ergebnis: Nahezu jede zweite Sparkasse bietet keine oder kaum Zinsen auf das Tagesgeld.
Das Vergleichportal Verivox hat Angebote von 127 Kreditinstituten in Norddeutschland untersucht. Ein Ergebnis: Nahezu jede zweite Sparkasse bietet keine oder kaum Zinsen auf das Tagesgeld.
Um Bankkunden ist ein harter Wettbewerb entbrannt. Neue Apps und hohe Zinsen von Digitalbanken sowie etablierten Häusern setzen selbst Platzhirsch Trade Republic unter Druck. Was das für Sparer heißt.
Die Spritpreise steigen, die Inflation zieht an. Langes Warten könne sich die Regierung jetzt nicht mehr leisten, meint der Vizekanzler: Ein Entlastungsplan soll her.
In den vergangenen 30 Jahren haben sich die Ausgaben im Gesundheitswesen mehr als verdreifacht. Eine detaillierte Statistik zum Jahr 2024 zeigt, wo die Kosten am meisten stiegen.
Für suchtkranke Kinder und Jugendliche gibt es kaum Klinikbetten. Ein Großteil davon drohe in den nächsten Wochen wegzufallen, warnt ein Krankenhaus – weil dessen Finanzierung nicht gewährleistet sei.
Ist auf die gesetzliche Rente Verlass? Reicht das Geld im Alter? Das treibt viele Menschen um. Kanzler Merz will die Altersvorsorge grundlegend umbauen. Der Chef der Deutschen Börse macht Vorschläge.
Empfehlungen für eine Reform gegen höhere Krankenkassenbeiträge liegen auf dem Tisch. Die Koalition will nun darüber beraten, was sie umsetzt – und bekommt schon Gegenwind. Wird auch Rauchen teurer?
Die Ausgaben für die medizinische Versorgung gehen hoch - und die Beiträge auch. Die Koalition will gegensteuern und bekommt jetzt konkrete Vorschläge. Das politische Ringen dürfte hart werden.
Dem Kreml fällt die Finanzierung des Kriegs in der Ukraine zunehmend schwer. Nun sollen die Großunternehmer des Landes einspringen - doch wie freiwillig ist deren Engagement?
Kleinere Chefetagen, mehr Verantwortung in der Fläche: Die Neuaufstellung bei der Bahn ist in vollem Gange. In der Bilanz und bei den Fahrgästen kommt der Umbau bisher aber nur bedingt an.
Milliarden liegen auf Sparbüchern, während Aktien & Co. kaum genutzt werden. Warum viele Deutsche vor Wertpapieren zurückschrecken – und was Experten raten.
Mit dem Ölpreisschock hat der Nahost-Krieg Deutschland erreicht - Verbraucher spüren das an den Tankstellen. Die Folgen für Inflation und Konjunktur könnten schmerzhaft sein, warnt die Bundesbank.
Aktienrückkäufe sind bei Unternehmen beliebt, um Kurspflege zu betreiben. Die Schwergewichte im Dax setzen darauf so stark wie nie zuvor, zeigen Berechnungen. Doch es gibt dabei auch Schattenseiten.
Die schwarz-rote Koalition zeigt sich reformfähig: Geräuschlos einigen sich Union und SPD auf eine neue private Altersvorsorge. Was kann der Riester-Nachfolger?
Die Digitalbank will mit Milliardensummen die globale Bankenbranche umkrempeln. Auch im hart umkämpften deutschen Markt gewinnt der Konkurrent von Trade Republic und N26 jetzt immer mehr Kunden.
Unentdeckte Tuberkulose-Fälle, Ausbreitung resistenter Erreger - beides hängt Experten zufolge zusammen und gefährdet den Kampf gegen die Krankheit. Hinzu kommt eine gewaltige Finanzierungslücke.
Die Maple Bank mit kanadischen Wurzeln spielte eine zentrale Rolle im Skandal mit illegalen Cum-Ex-Aktiendeals. Nun hat das Landgericht Frankfurt ein Verfahren gegen eine Millionenzahlung eingestellt.
Angesichts von Wirtschaftsflaute und globaler Krisen müssen reihenweise Börsenunternehmen bei ihren Gewinnzielen zurückrudern. Stark betroffen sind mehrere deutsche Schlüsselbranchen.
Die Spritpreise sind seit Beginn des Iran-Kriegs in die Höhe geschnellt. Der Finanzminister spricht von „Abzocke“ durch die Mineralölkonzerne - und hat eine Idee.
Wegen der Kämpfe im Nahen Osten stehen die Aktienmärkte in den USA unter Druck. Der Leitindex sinkt zeitweise auf ein mehrmonatiges Tief. Unter Anlegern herrscht Ernüchterung.
Um einen Termin im Bürgeramt für einen Reisepass oder eine Kfz-Zulassung zu erhalten, dauert es in Bremen drei Monate - zu lange, wie der Rechnungshof rügt.
Krieg in Nahost, Preisstabilität und der digitale Euro: All dies und mehr spielt eine Rolle im GZ-Interview mit dem Bundesbank-Präsidenten Professor Dr. Joachim Nagel.