Italienische Mafia, albanische Familien-Clans, marokkanisch-niederländische Banden: Das organisierte Verbrechen ist überall aktiv. Nun richtet Europol den Scheinwerfer auf die Unterwelt.
Das organisierte Verbrechen in Europa ist laut einer Analyse von Europol und der EU-Drogenbehörde ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsproblem. Drogen seien dabei die Haupteinnahmequelle.
Wer ist schuld am Tod von Hunderten Migranten im Mittelmeer? Griechenland bittet jetzt Europol um Unterstützung. Ein mutmaßlicher Schleuser soll gestanden haben - aber wo sind die Hintermänner?
Wenn ein großer europäischer Hafen seine Sicherheitsstandards hochfährt, weichen Drogenschmuggler gerne auf einen anderen aus. Die Strafverfolgungsbehörden wollen deshalb enger zusammenarbeiten.
Kriminelle verstecken Kokain in Containern zwischen Bananen und Autoteilen. Korrupte Beamten sind die Helfershelfer in den Häfen. Inzwischen setzen die Banden aber auch auf neue Methoden.
Es soll um Drogenhandel und Geldwäsche gehen: Europol spricht von einer „beispiellosen Operation” gegen eines der gefährlichsten kriminellen Netzwerke Europas.