Es ist ein schwieriger Balanceakt: China soll als Partner und Rivale behandelt werden. Auf 61 Seiten buchstabiert die Bundesregierung nun erstmals aus, wie das gehen soll - und China ärgert sich.
Außenministerinnen aus Asien, Afrika und Europa sprechen bei einer Konferenz in Ulan Bator über feministische Außenpolitik. Werden die Ministerinnen auch in Peking und Moskau gehört?
Im Zeichen der Neuausrichtung der sozialdemokratischen Außenpolitik besucht Parteichef Lars Klingbeil Länder in Asien. In China traf er auf die Nummer Vier in der Machthierarchie und tauschte sich lange aus.
Partnerschaften auf Augenhöhe statt Großmachtstreben: In Straßburg skizziert Kanzler Scholz seine Idee von der Rolle der EU in der Welt. Dort schlägt ihm aber auch viel Kritik entgegen.
Außenministerin Baerbock hat kürzlich aufs Tapet gebracht, was sie unter „feministischer Außenpolitik“ versteht. Bei manch älterem Semester gerät das in den falschen Hals, schreibt GZ-Chefredakteur Jörg Kleine in seiner Kolumne „Nachgedacht“.
Die Gleichberechtigung von Frauen weltweit soll künftig die Leitlinie deutscher Außen- und Entwicklungspolitik werden - laut Außenministerin Baerbock ist das auch im Sinne der eigenen Interessen.
Das Konzept wird große Auswirkungen auf das Auswärtige Amt und dessen Hilfsprojekte haben. Kritiker sprechen von einem Kampfbegriff. Doch die Außenministerin erwartet einen Beitrag für mehr Sicherheit.
Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und China diplomatische Beziehungen zueinander auf. Angesichts einer neuen globalen Realität will Bettina Stark-Watzinger in der Partnerschaft nun klare Grenzen ziehen.
In Chile will Ramelow in seiner Funktion als Bundesratspräsident nicht nur politische Gespräche führen, sondern auch Unternehmen besuchen. Erstmal sorgen jedoch Vögel für einen ungeplanten Zwischenstopp.