Israel will, dass Ärzte ohne Grenzen den Gazastreifen bis Ende Februar verlässt. Hintergrund ist ein Streit um neue Registrierungsauflagen für Hilfsorganisationen.
Der Alltag von Professor Dr. Hans-Günter Koebe im Kongo ist nur schwer vorstellbar. Der 66-Jährige Arzt, der in Braunlage lebt, berichtet von seinen Erlebnissen in dem vom Bürgerkrieg erschütterten Land, in dem er sogar in einen Gewehrlauf blickte.
Der seit fast einem Jahr andauernde blutige Machtkampf im Sudan hat schwere Zerstörungen angerichtet. Hunger droht - doch viele hilfsbedürftige Menschen können nicht erreicht werden.
Über 180 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sind seit Beginn des Gaza-Krieges ums Leben gekommen. Der Gazastreifen gilt für viele als der derzeit schlimmste Konflikt - und alles sei politisch zugelassen.
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warnt vor einem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung von Menschen im Gazastreifen. „Das ganze System bricht zusammen”, so Generaldirektorin Nicolai.
Infolge des israelischen Beschusses ist im Gaza-Streifen offenbar nur noch ein einziges Krankenhaus in Betrieb. Die größte Klinik hat demnach ihren Betrieb eingestellt, Personal ist kaum noch vor Ort.
Die Hilfsorganisation hat seit Ausbruch des Konflikts immer wieder Plünderungen und Angriffe beklagt. Nun wurden Mitarbeiter von der RSF zu anderen Aussagen genötigt.
Die Krätze verbreitet sich unter Flüchtlingen in den überfüllten Lagern in Bangladesch besonders angesichts von mangelnder Hygiene. Die Ärzte ohne Grenzen schlagen Alarm.
Sie waren in mehreren Booten unterwegs von Nordafrika nach Italien. Der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen gelang es, die Menschen zu retten. Die Rettungsaktion dauerte mehr als elf Stunden.