72-Jähriger soll seine Frau getötet haben
Ein 72-Jähriger soll in Hameln seine Frau getötet haben - mit den Händen an ihrem Hals. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Mann geht in Hameln zur Polizei und sagt, seine Frau sei gestorben. Schnell stellt sich heraus, dass dem Fall zwischen den Eheleuten ein Streit vorausging – und der wurde immer schlimmer.
Hameln/Hannover. Ein 72-Jähriger soll in Hameln seine Ehefrau getötet haben. Der Mann sei am Donnerstagabend auf einer Polizeiwache aufgetaucht und habe zunächst gesagt, die 67-Jährige sei gestorben, teilten die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizei Hameln mit. Bei der Befragung ergaben sich demnach erste Hinweise auf einen Streit zwischen den Eheleuten.
Nach bisherigen Erkenntnissen stritten sie erst verbal, dann soll der Mann „mit den Händen auf ihren Hals eingewirkt“ haben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Angaben zum Motiv habe der 72-Jährige nicht gemacht.
Einsatzkräfte finden Frau tot auf
Unverzüglich wurden Polizeibeamte, ein Rettungs- und ein Notarztwagen zu der Wohnung geschickt, in der das Ehepaar mit serbischer Staatsbürgerschaft bis dahin zusammenlebte. Ein Notarzt konnte aber nur noch den Tod der 67-Jährigen feststellen. Ihr Mann wurde vorläufig festgenommen, die Anklagebehörde prüft nach eigenen Angaben, ob sie einen Untersuchungshaftbefehl beantragt. Eine Obduktion wurde angeordnet.
Das zuständige Fachkommissariat ermittelt. Die Spurensuche und -sicherung sei bereits in der Nacht zum Freitag abgeschlossen worden, sagte ein Polizeisprecher.