Amtsgericht Seesen: Direktorin Katharina Studenroth wechselt nach Herzberg
Vor dem Seesener Amtsgericht musste sich ein getrennt lebendes Paar wegen der Vernachlässigung des gemeinsamen Sohnes verantworten. Archivfoto: Gereke
Seesen. Direktorin Katharina Studenroth hat das Amtsgericht Seesen verlassen und wechselt zum Amtsgericht Herzberg, wo sie ebenfalls den Direktorenposten übernimmt. „Sie hat sich versetzen lassen und nun eine Stelle angetreten, die näher an ihrem Wohnort liegt“, teilt Marcus Michaelis, stellvertretender Direktor des Seesener Amtsgerichts, mit. Einen Nachfolger in Seesen gibt es bislang nicht, die Stelle ist vakant.
Für Straf- und Jugendsachen am Amtsgericht Seesen ist derzeit ein Assessor vom Landgericht Braunschweig zuständig, informiert Michaelis. Michaelis selbst, Richter für Familiensachen, die seit Beginn der Sanierungsarbeiten in der Burg Sehusa nach Bad Gandersheim ausgelagert sind, übernimmt vertretungstechnisch den Verwaltungspart.
Studenroth war seit Frühjahr 2014 Seesener Amtsgerichtsdirektorin, löste damals Rolf Stratmann ab. In ihre Amtszeit fiel die umfangreiche Sanierung und Modernisierung des historischen Gebäudes. Neben dem Einbau einer neuen Heizungsanlage und neuer Elektrik standen die Verbesserung des Brandschutzes und die Sanierung des Treppenhauses an. Laut Michaelis ist nach dem Bau eines behindertengerechten Zugangs die jahrelange Sanierung nun weitestgehend abgeschlossen. Gekostet hat sie Hunderttausende Euro. Michaelis: „Im Gespräch ist jetzt noch eine Renovierung der Fenster, da laufen aber noch die Absprachen mit der Denkmalschutzbehörde.“
Katharina Studenroth