Donnerstag, 27.09.2018

Vortrag über den Nationalpark Harz

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Clausthal-Zellerfeld Zu einem Vortrag über den Nationalpark Harz und seine Waldentwicklung lädt der NABU in Clausthal-Zellerfeld am Montag, 1. Oktober, ein. Ab 19 Uhr wird Referent Dr. Friedhart Knolle auch auf die Rolle des Borkenkäfers im Nationalpark und die aktuellen Waldbilder eingehen, die für viel Diskussionsstoff sorgen. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Evangelischen Studentengemeinde in der Graupenstraße 1a statt.

Mitten in Deutschland gelegen, entstand der länderübergreifende Nationalpark Harz 2006 durch die Vereinigung der Nationalparke „Hochharz“ in Sachsen-Anhalt und „Harz“ in Niedersachsen. Er schützt und entwickelt eine einzigartige Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Mooren, Fließgewässern und zahlreichen weiteren Lebensräumen. Über 7000 Tier- und Pflanzenarten kommen hier vor, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Der Nationalpark ist größtenteils auch als Natura 2000-Gebiet der Europäischen Union ausgewiesen.

Lange Nationalpark-Geschichte

Der Nationalpark Harz hat eine lange Geschichte. Schon Hermann Löns plante ein solches Schutzgebiet bei Bad Harzburg und auf Flächen, die heute innerhalb des Nationalparks liegen.

Heute hat der Nationalpark zu jeder Jahreszeit viel zu bieten. In seiner Mitte liegen die bekannten Tourismusmagneten Brocken und Torfhaus mit attraktiven Nationalpark-Besucherzentren. Auch in den Nationalparkgemeinden rund um das Schutzgebiet gibt es Informations- und Bildungsangebote. Ein jährlich neu aufgelegtes Naturerlebnisprogramm gibt einen Überblick – das aktuelle Programm wird der Referent mitbringen – und noch viel mehr Informationen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Spende ist willkommen.








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