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Ein Blick hinter die Kulissen

Jupiter Jones und Bandhund Edda nutzten die Zeit vor und nach ihrem Auftritt, um den Rammelsberg zu erkunden.  Fotos: Sowa

Jupiter Jones und Bandhund Edda nutzten die Zeit vor und nach ihrem Auftritt, um den Rammelsberg zu erkunden. Fotos: Sowa

Einen ganzen Tag im Welterbe Rammelsberg gab es für die Bands des Miner‘s Rock Open Airs quasi im Paket zum Auftritt dazu. Doch wie kann man die Zeit bis zum Auftritt sinnvoll nutzen? Die Jungs von Jupiter Jones erkundeten die Umgebung, probierten den Schrägaufzug des Bergwerk-Museums aus und ließen sich über die Geschichte des Bergbaus in Goslar aufklären. Gitarrist Sascha Eigner, der mit dem markanten Rauschebart, nutzte die Zeit für eine Joggingrunde. Außerdem konnte man ihn mehrfach mit Bandhund Edda an der Leine beobachten, der das Quartett aus der Eifel stets zu ihren Konzerten begleitet „und immer frisst, wenn wir spielen“, wie Sänger Sven Lauer verriet.

Montag, 24.07.2017, 16:19 Uhr

Einen ganzen Tag im Welterbe Rammelsberg gab es für die Bands des Miner‘s Rock Open Airs quasi im Paket zum Auftritt dazu. Doch wie kann man die Zeit bis zum Auftritt sinnvoll nutzen? Die Jungs von Jupiter Jones erkundeten die Umgebung, probierten den Schrägaufzug des Bergwerk-Museums aus und ließen sich über die Geschichte des Bergbaus in Goslar aufklären. Gitarrist Sascha Eigner, der mit dem markanten Rauschebart, nutzte die Zeit für eine Joggingrunde. Außerdem konnte man ihn mehrfach mit Bandhund Edda an der Leine beobachten, der das Quartett aus der Eifel stets zu ihren Konzerten begleitet „und immer frisst, wenn wir spielen“, wie Sänger Sven Lauer verriet.

Wesentlich geruhsamer startete die Hauptband Silly in den Open-Air-Tag. Ein großer Nightliner-Bus stand als Rückzugsmöglichkeit für die Crew bereit, doch Sängerin Anna Loos zog es in die Harzer Sonne, die von 14 Uhr bis in die Abendstunden leuchtete. Nach einer ersten Runde über das Festival-Gelände fläzten die Sängerin und ihre Bandkollegen sich den ganzen Nachmittag in ihre Liegestühle. Erst kurz vor dem Silly-Auftritt um 21.45 Uhr schritt Loos im Bühnenoutfit alleine über das Backstage-Gelände, immer hin und her wie eine Tigerin im Käfig. Dann noch schnell einen Tee, um die Stimme zu ölen und Loos ging los. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll die gesamte Band nach dem Konzert noch in den Herzberger Teich gesprungen sein. Fotomaterial ist leider nicht vorhanden...

Ganz anders ging Texas Lightning den Auftritt an: Zwanzig Minuten vor Beginn fuhr ein schwarzer VW-Bus auf das Museumsgelände. Drinnen saß die gesamte Countryband im klassischen Outfit – Hemd mit Kragen und Stickmuster, Hut, Jeans und Stiefel. Nach einem kurzen „Howdy“ wurde direkt die Bühne angesteuert, nach etwas mehr als einer Stunde Livemusik folgte der kontrollierte Rückzug – doch nicht sofort. Denn die Einsatzteams von DRK und Feuerwehr hatten es vor allem auf Comedian und Dittsche-Darsteller Olli Dittrich abgesehen – hier ein Selfie, dort ein Autogramm oder zwei freundliche Worte. Dann aber Hop: Die Cowboyhüte wurden schnell in die Schutzhüllen gepackt und es ging, vorbei an dem Sonne tankenden Silly-Ensemble, wieder in den schwarzen VW-Bus und ab ins Hotel.

Christian Müller blieb hingegen den ganzen Tag auf der Bühne, oder besser: dahinter. Klatschnass von Schweiß trug er Koffer, Boxen und Instrumente. Er war einer von acht „Stagehands“ und für den Auf- und Abbau der Instrumente zuständig. „Das ist schon ein Knochenjob“, sagte er. Aber ohne ging es halt auch nicht. hrs

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Christian Müller musste auf der Bühne ordentlich anpacken.

Christian Müller musste auf der Bühne ordentlich anpacken.

Silly-Sängerin Anna Loos ging den Tag am Rammelsberg geruhsam an und tankte fleißig Sonnenstrahlen.

Silly-Sängerin Anna Loos ging den Tag am Rammelsberg geruhsam an und tankte fleißig Sonnenstrahlen.

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