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Pfalzquartier: Sobejano macht das Rennen

Goslar. Die Entscheidung ist gefallen: Das Architektenbüro „Nieto Sobejano“ hat den Architektenwettbewerb für die neuen Hochbauten im Pfalzquartier gewonnen. Der Sieger mit Büros in Berlin und Madrid setzte sich gegen den anderen Finalisten „Auer Weber“ aus Stuttgart durch und darf nun Hotel, Veranstaltungshalle, Tiefgarage und Forum planen.

Dienstag, 27.08.2019, 19:02 Uhr

Goslar. Die Entscheidung ist gefallen: Das Architektenbüro „Nieto Sobejano“ hat den Architektenwettbewerb für die neuen Hochbauten im Pfalzquartier gewonnen. Der Sieger mit Büros in Berlin und Madrid setzte sich gegen den anderen Finalisten „Auer Weber“ aus Stuttgart durch und darf nun Hotel, Veranstaltungshalle, Tiefgarage und Forum planen.

Einstimmig sei die Entscheidung der Jury ausgefallen, sagte der Vorsitzende Kaspar Kraemer. Dabei habe nach der ersten Vorstellung der Entwürfe Mitte Mai „Auer Weber“ eher die Nase vorn gehabt. Doch das spanisch-deutsche Büro habe durch entscheidende Nachschärfungen und eine fulminante Präsentation seines Konzeptes am Dienstag die Juroren überzeugen können.

Vor allem drei Änderungen hätten die Jury beeindruckt: Durch einen weiteren Ost-West-Durchgang soll der geplante Gebäudekomplex aufgelockert und einladender werden. Die Präsenz der Veranstaltungshalle als öffentlicher Anziehungspunkt sei verbessert und mehr historische Linien aufgenommen worden. Dabei halte sich die Architektur angenehm zurück. „Qualität, die nicht laut ist“, nannte es Kraemer.

„Nieto Sobejano“ habe seinen verbesserten Entwurf „mit ganz viel Liebe“ präsentiert, sagte Professor Walter Ackers, der mit seinem Braunschweiger Büro die Umgestaltung des Pfalzquartiers organisiert. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk sprach von einem „sehr wichtigen Zwischenschritt für ein Generationenprojekt“, den die Planer nun vollzogen hätten. Holger Holste, Geschäftsführer des Investors Tescom, betonte, dass gerade durch die zweite Entscheidungsrunde die „Überzeugungskraft“ des Projektes noch einmal gestiegen sei.

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