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Goslar

Zuwachs in der GZ-Verlagsgruppe

Zur Verlagsgruppe der Goslarschen Zeitung gehört seit Mitte April auch das „Harzer Panorama am Sonntag“.  Foto: GZ

Zur Verlagsgruppe der Goslarschen Zeitung gehört seit Mitte April auch das „Harzer Panorama am Sonntag“. Foto: GZ

Goslar. Der Verlag der Goslarschen Zeitung hat das „Harzer Panorama am Sonntag“ übernommen. Veränderungen gibt es auch in der GZ-Redaktion – mit Blick auf die Ausgaben für Bad Harzburg und den Oberharz.

Samstag, 01.06.2019, 14:28 Uhr

Goslar. Der Verlag der Goslarschen Zeitung hat das „Harzer Panorama am Sonntag“ übernommen. Veränderungen gibt es auch in der GZ-Redaktion – mit Blick auf die Ausgaben für Bad Harzburg und den Oberharz.

Dieter Böhl führte in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich die redaktionelle Regie für die GZ-Ausgaben Bad Harzburg/Braunlage und Clausthal-Zellerfeld/St. Andreasberg. Ende September wird Böhl auf eigenen Wunsch in den Ruhestand gehen, genauer gesagt: in die passive Phase seiner Altersteilzeit. Böhls Stellvertreter war Holger Schlegel, gleichermaßen erfahrener Redakteur in Bad Harzburg. Zum 1. Juni übernimmt Schlegel nun als Nachfolger von Dieter Böhl die Gesamtleitung der GZ-Außenredaktion, neuer Stellvertreter wird Eike Bruns. Den inhaltlichen Schwerpunkt legt Schlegel dabei auf Bad Harzburg, Eike Bruns leitet künftig die redaktionellen Aufgaben für den Oberharz und Braunlage.

Chefredakteur für alle Ausgaben der Goslarschen Zeitung ist Jörg Kleine. Die Lokalredaktionen Goslar und Nordharz leitet Frank Heine, der auch Stellvertreter des Chefredakteurs ist und in Vertretung Holger Schlegel. Deskchefin ist Julia Dührkop. Für die Zukunft hat sich die gesamte GZ-Redaktion viel vorgenommen, um die Printausgaben weiterzuentwickeln und zugleich das digitale Angebot auf allen Online-Kanälen auszubauen – in Verantwortung für das Medienhaus Nummer eins im Landkreis Goslar.

Neue Nachrichten gibt es auch aus dem Verlagsbereich. Die zur GZ-Unternehmensgruppe gehörende Beteiligungsgesellschaft Stade-Goslar GmbH hat mit Wirkung zum 15. April 2019 das Harzer Panorama aus den Händen von Doris Kunisch übernommen.

Die geschäftsführende Gesellschafterin des Harzer Panoramas zieht sich in den kommenden Wochen aus Altersgründen in das Privatleben zurück und hat zuvor für ihr Unternehmen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Nachfolgelösung gesucht.

GZ-Verleger und Geschäftsführer Philipp Krause freut sich über die Erweiterung des Portfolios für die Verlagsgruppe: „Das Harzer Panorama am Sonntag verfügt im Landkreis Goslar über eine hervorragende Marktposition mit einem treuen Leserstamm“, erklärt Philipp Krause.

Die Übernahme sei ein Baustein, um das Medienhaus insgesamt für die Zukunft zu stärken, fügt GZ-Verleger Klemens Karl Krause an. „Wir sind seit eineinhalb Jahrzehnten Druckpartner von Doris Kunisch und sehen in der Übernahme auch die Absicherung von zahlreichen eigenen Arbeitsplätzen in der GZ-Zeitungsdruckerei“, betont Klemens Krause.

Die beiden GZ-Verleger möchten somit das Lebenswerk von Doris Kunisch fortführen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Anzeigenblattverlages ist dabei die Übernahme ihrer Arbeitsplätze zugesichert worden.

Mit Blick auf die erheblichen Veränderungen durch die Digitalisierung im Zeitungsgeschäft sehen die GZ-Verleger den Erwerb des Harzer Panoramas zugleich als hervorragende strategische Ergänzung der eigenen Print-Ausgaben. Zu diesen Print-Titeln zählen beispielsweise auch das „extra am Mittwoch“ oder das neue Zeitungsmagazin „Wirtschaft im Harz“. red

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