So viel Mexiko stecktin der Kaiserstadt
<p>Swenja-Janine Schlegel, Reinhard Guischard und Allison Höft (v.li.) halten die mexikanische Fahne hoch und laden zu den Veranstaltungen vor und während der Mexiko-Woche auf die Goslarschen Höfe ein. Foto: Kempfer</p>
Auf den Goslarschen Höfen steht alles unter dem Motto Mexiko. Wieso? Die Idee, den im Hofcafé gerösteten Kaffee monatsweise nach Ländern anzubieten, gab den Ausschlag für einen Schneeballeffekt, den die Organisatoren so selbst nicht erwartet hatten: Die Idee zieht Tanzkurse, Konzerte, Vorträge; Kulinarisches und Spanischkurse nach sich.
Auf den Goslarschen Höfen steht alles unter dem Motto Mexiko. Wieso? Die Idee, den im Hofcafé gerösteten Kaffee monatsweise nach Ländern anzubieten, gab den Ausschlag für einen Schneeballeffekt, den die Organisatoren so selbst nicht erwartet hatten: Die Idee zieht Tanzkurse, Konzerte, Vorträge; Kulinarisches und Spanischkurse nach sich.
Einen Vorgeschmack gibt es bereits diesen Samstag mit der mexikanischen Mariachi-Band „Sol Azteca“, die ab 11Uhr ihr Können präsentiert, bevor sie am Abendim Hahnenkleer Kurhaus (Paul-Lincke-Saal) um 19.30 Uhr ein großes Konzert gibt.
Ein Motor der Mexiko-Idee ist die Goslarerin Swenja-Janine Schlegel, die derzeit das Hofcafé leitet und nicht nur die Ländercafés kreiert, sondern selber auch sechs Jahre in Nicaragua lebte und fließend spanisch spricht. Sie selbst wird innerhalb einer Mexiko-Woche am Dienstag, 18. Juli, und am Mittwoch, 19. Juli, jeweils um 16 Uhr einen Spanisch-Kurs für Urlauber anbieten. Ganz viel los sein wird jedoch bereits am Wochenende davor. Am Freitag, 14. Juli, und am Samstag, 15. Juli, jagt ein Event das nächste: So bietet am Freitag die Chilenin Cecilia Iturra um 15 Uhr Tanzen für Kinder an, um 15.30 Uhr wird eine Piñata für Kinder und Erwachsene „geschlachtet“, ein mexikanischer (Geburtstags-)Brauch, bei dem eine mit Süßigkeiten gefüllte Puppe mit verbundenen Augen ausgeräubert wird. Der in Goslar lebende Mexikaner Marco Casian lädt um 16Uhr zu einem Vortrag mit dem Titel „Mexiko – Mauern zwischen Liebe und Hass“ ein. Für 17 Uhr ist ein Klavierkonzert mit Eduardo Molina und der Sängerin Lorena Trujillo geplant; ob es tatsächlich über die Bühne geht, hängt noch davon ab, ob sich ein Klavier findet.
Fest ist dagegen das Engagement der Gruppe „Flamenco entre Amigos“ für Samstag, 15. Juli, ab 19Uhr – großes Kino der Gruppe aus La Palma, die den Flamenco als Basis nimmt und mit südländischer Lebensfreude kombiniert; E-Bass, Klavier und Klarinette mischen mit. Der Eintritt ist dank eines Teilsponsors aus der Nachbarschaft frei. Am Vormittag gibt es Zumba mit Anabel Cadena (11.30 Uhr) und um 12.30 Uhr noch eine Piñata und manches mehr.
„Raus aus der Opferrolle“, das ist für Reinhard Guischard das Verbindende von Mexiko und den Goslarschen Höfen – bei beiden gehe es darum, die eigenen Stärken zu entdecken und seine Kraftquellen zu nutzen. Alle Sinne sollen mit den Mexiko-Aktionen angesprochen werden; wer in mexikanischer Kleidung oder in Begleitung eines Mexikaners auf die Höfe kommt, bekommt den Kaffee gratis.