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4x4-Wochengewinn geht nach Wolfshagen

Mit dem Hammelsprung in die Gewinnerliste

Bei einer Abstimmung per „Hammelsprung“ müssen die Parlamentarier den Sitzungssaal zunächst verlassen, um dann durch die mit „Ja“, „Nein“ und „Enthaltung“ gekennzeichneten Türen zurückzukehren.  Foto: Dt. Bundestag/Achim Melde

Bei einer Abstimmung per „Hammelsprung“ müssen die Parlamentarier den Sitzungssaal zunächst verlassen, um dann durch die mit „Ja“, „Nein“ und „Enthaltung“ gekennzeichneten Türen zurückzukehren. Foto: Dt. Bundestag/Achim Melde

Über 250 Euro zusätzliches „Wochenendbudget“ kann sich Sibylle Barthel aus Wolfshagen freuen. Sie gewann den Wochenpreis beim 4x4-Quiz-Gewinnspiel. Wer immer noch über einer Frage grübelt:  Heute werden die letzten Lösungen für die abgelaufene Gewinnspielwoche veröffentlicht.

Von Werner Beckmann Samstag, 09.02.2019, 12:30 Uhr

Computertastatur | Nähmaschine | Fahrradschaltung | Stromnetz

Eine Feststelltaste (engl: Caps Lock) oder eine Umschaltsperre (engl.: Shift Lock) findet sich auf der Computer-Tastatur direkt über der linken Umschalttaste (engl.: Shift). Die Tasten dienen zum dauerhaften Umschalten in eine Alternativbelegung der Tastatur. So hilft sie etwa bei der Eingabe von Text in Großbuchstaben.

Francisco de Goya | Claude Monet | Carl Spitzweg | Édouard Manet

Franz Carl Spitzweg war ein deutscher Maler, dessen Malstil der Spätromantik zugeordnet wurde. Anfangs war Spitzweg noch stark dem Biedermeier verbunden, später bewegte er sich in Richtung Impressionismus. Spitzweg, 1808 in München geboren, nahm als Autodidakt eine Außenseiterposition in der Kunstszene ein. Carl Spitzweg schuf über 1500 Bilder und Zeichnungen. Bereits zu Lebzeiten konnte Spitzweg etwa vierhundert Gemälde verkaufen. Spitzweg schildert auf kleinformatigen Bildern das biedermeierliche Kleinbürgertum, die kauzigen Sonderlinge und romantische Begebenheiten. „Der arme Poet“, das bekannteste Bild Spitzwegs überhaupt – stammt aus dem Jahre 1839.

Bocksprung | Ziegensprung | Hammelsprung | Kanzlersprung

Das Verfahren ist in § 51 Abs. 2 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GOBT) geregelt: Der Hammelsprung ist eine Form der Abstimmung, bei der die Parlamentarier den Saal verlassen und dann beim Durchschreiten von verschiedenen Eingangstüren ihr Stimmverhalten kund tun. Angewandt wird es bei unklaren Stimmverhältnissen. Die drei Türen sind mit „Ja“, „Nein“ und „Enthaltung“ bezeichnet. Für die Zählung stehen an jeder Tür zwei Schriftführer. Anwendung findet der Hammelsprung auch, wenn eine Fraktion die Beschlussfähigkeit des Bundestages anzweifelt. In diesem Fall muss gemäß § 45 Abs. 2 GOBT per Hammelsprung überprüft werden, ob sich mehr als die Hälfte der Mitglieder im Sitzungssaal befinden. Wenn nicht, ist die Sitzung sofort beendet.

Papierfaltens | Teezubereitung | Blumenarrangierens | Kriegsführung

Wörtlich übersetzt heißt das japanische Wort Ikebana „lebende Blumen“ und bezeichnet die japanische Kunst des Blumenarrangierens. Die meditative Form des Ikebana wird Kado (dt. „Weg der Blumen“) genannt. Ikebana ist als Kunstform allein in Japan entwickelt worden. Ebenso wie die Teezeremonie, die Kalligraphie, Dichtkunst und Musik gehörte Ikebana einst zur Ausbildung des Adels, der Samurai und der Priester in buddhistischen und shintoistischen Klöstern. Erst in der Edo-Zeit (1603-1867) wurden auch Frauen des Adels ebenso wie Geishas in der Kunst unterwiesen. Ende des 19.Jahrhunderts wurde Ikebana für japanische Mädchen zum Pflichtfach an Schulen. Seit Mitte des 20.Jahrhunderts ist die „Blumensteckkunst“ in nahezu der gesamten Welt verbreitet.

Paparazzi | Parasit | Pistazie | Papyrus

Es sind Parasiten, die dem Parasitismus frönen. Der Begriff kommt aus dem Altgriechischen (para=neben, siteisthai=essen). Landläufig Schmarotzertum genannt, wird damit im engeren Sinne ein Vorgang bezeichnet, bei dem der Schmarotzer sich eines meist größeren Organismus‘ einer anderen Art bedient, um sich von oder über diesen zu ernähren. Der Wirt genannte Organismus wird vom Parasiten geschädigt, bleibt aber in der Regel am Leben. Parasiten, deren Schmarotzertum zum Tode führt, werden als Raubparasiten bezeichnet, dazu zählen unter anderem Schlupfwespen.

Erbsenbein | Erbsenelle | Bohnenknöchel | Maisrücken

Über acht Handwurzelknochen verfügen Wirbeltiere und das rundliche Erbsenbein (lat.: Os pisiforme) ist der kleinste der körpernahen Reihe dieser kurzen Knochen. Das Erbsenbein befindet sich ganz seitlich (lateral) sowie körperfern (distal) der Elle (Ulna). Am körpernahen Ende des Kleinfingerballens ist das Erbsenbein von außen gut durch die Haut tastbar. Das Erbsenbein ist in die Sehne des Musculus flexor carpi ulnaris eingebettet, gehört also zu den so genannten Sesambeinen.

Monkey | Cheeta | Louis | Judy

Der amerikanische Tierfilmer Ivan Tors betreute in den 1960er Jahren viele TV-Erfolgsserien, neben „Flipper“ und „Sprung aus den Wolken“ gehörte von 1966 bis 1969 vor allem auch „Daktari“ dazu. Daktari bedeutet auf Swahili „Arzt, Doktor“. Der Tierarzt Dr. Marsh Tracy unterhält in Afrika die Wameru-Tierstation. Die jeweils einstündigen, krimiartigen Folgen drehen sich stets um den Tierschutz und den Kampf gegen Wilderer. Zu den populären Hauptfiguren der Serie zählten vor allem auch zwei Tiere: Der schielende Löwe Clarence und die Schimpansin Judy. Bei der deutschen Erstausstrahlung ab dem Jahr 1969 wurden die Folgen jeweils am Samstag um 17.45 Uhr im ZDF gesendet. Gegen härteste Konkurrenz: die ARD-Sportschau.

Künstleragentur | Tagesordnung | südamerik. Farm | Avocado-Dip

Agenda heißt auf Lateinisch „das zu Tuende“ und steht meist für eine Tagesordnung, gemeint sein können aber auch Aktionsprogramme (Agenda 2010), Terminkalender oder To-Do-Listen. Der Begriff „Tagesordnung“ selbst ist ein missverstandenes Lehnwort aus der Tagesreihenfolge (order of the day) im englischen Unterhaus. Bei den „order of the day“ ging es zunächst nicht um Inhalte, sondern um von der Verwaltung getroffene zeitliche Abfolgen der Parlamentslesungen. Ende des 18. Jahrhunderts tauchte die „Tagesordnung“ dann auch in Frankreich (ordre du jour) und in deutschen Texten (Ordnung des Tages) auf.

„Lebende Blumen“ heißt Ikebana wörtlich übersetzt. Der Begriff bezeichnet die japanische Blumensteckkunst.

„Lebende Blumen“ heißt Ikebana wörtlich übersetzt. Der Begriff bezeichnet die japanische Blumensteckkunst.

Tierisches Fernsehheld: Die Schimpansin Judy mit Dr. Marsh in Daktari.  Foto: CBS

Tierisches Fernsehheld: Die Schimpansin Judy mit Dr. Marsh in Daktari. Foto: CBS

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