Mit Vielfalt geht es in die nächste Domkonzerte-Saison
Die Band „Wildes Holz“ tritt am 9. September im Rahmen der Domkonzerte in Königslutter auf. Foto: Hoffmann/Veranstalter
Königslutter. Als feste kulturelle Institution im Braunschweiger Land wollen die Domkonzerte Königslutter auch im Jahr 2018 wieder mit einem abwechslungsreichen Programm durchstarten.
Königslutter. Als feste kulturelle Institution im Braunschweiger Land wollen die Domkonzerte Königslutter auch im Jahr 2018 wieder mit einem abwechslungsreichen Programm durchstarten.
Klassisch ist der Auftakt am Freitag, 7. September, ab 19.30 Uhr im Kaiserdom mit dem Göttinger Symphonie Orchester unter der Leitung von Fabrizio Ventura, der unter anderem im Staatstheater Braunschweig als Kapellmeister tätig war.
Auf dem Programm stehen Richard Wagners Siegfried-Idyll und Bruckners Sinfonie Nr. 3 d-Moll „Wagner“ in der Fassung von 1889.
Was kommt heraus, wenn man drei brave Instrumente – Blockflöte, Gitarre und Kontrabass – im Kreuzgang musizieren lässt? Wildes Holz – so nennen sich die drei Musiker mit besagten Instrumenten, die am Sonntag, 9. September, ab 18 Uhr beweisen wollen, dass Klassik, Jazz und Pop stilistisch-musikalisch mehr miteinander zu tun haben, als man erst einmal vermutet.
Am Mittwoch, 12. September, ist ab 19.30 Uhr Philharmonic Brass Dresden im APZ-Festsaal hinter dem Dom zu Gast. Die fünf Blechbläser – allesamt Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden – spielen Werke von George Friedrich Händel bis Glenn Miller - humorvoll moderiert vom Solotrompeter Mathias Schmutzler.
Mit einem berühmten Autor der Kinderliteratur wird das Festival am Samstag, 15. September, ab 16 Uhr im Dom fortgesetzt. Paul Maar, unter anderem bekannt durch sein Werk „Das Sams“, nimmt sein Publikum mit auf eine musikalische Lesereise in den geheimnisvollen Orient. Dort werden seit Jahrhunderten die Geschichten von Nasreddin Hodscha gesammelt, einem entfernten Verwandten des Till Eulenspiegel. Die Musik steuert die Capella Antiqua Bambergensis auf alten Instrumenten bei.
Spirituell wird es, wenn die Sweet Soul Gospel Revue in der Acoustic Version um 18 Uhr am Sonntag, 16. September, im Dom auftritt. Die Sängerinnen und Sänger aus den USA überzeugen mit authentischer Gospel-Music und großer Stimmpower.
Am letzten Wochenende des Festivals kommen noch einmal die Klassik-Freunde auf ihre Kosten. Solotrompeter Martin Weller spielt am Samstag, 22. September, ab 18 Uhr mit seinem Barockensemble des Staatsorchesters Braunschweig unter der Leitung von Dr. Gerd Schaller im Dom. Es erklingen die Telemann-Konzerte für Trompete(n) und Orchester bzw. für Corno da caccia und Orchester. Der Solo-Oboist Salomo Schweizer musiziert Marcellos Oboenkonzert d-Moll. Mozarts Divertimenti B-Dur KV 137 und F-Dur KV 138 sowie das Concerto grosso „Palladio“ für Streicher von Jenkins bereichern das Programm.
Das Abschlusskonzert der diesjährigen Spielzeit bestreitet Klezmer-Legende Giora Feidman am Sonntag, 23. September, ab 18 Uhr. Begleitet wird er von Sergej Tcherepanov an der romantischen Domorgel.
Tickets für die Veranstaltungen kosten zwischen 17 und 37 Euro. Für Schüler und Studenten gibt es 50 Prozent Rabatt. Die Karten sind in den Geschäftsstellen der Goslarschen Zeitung erhältlich.