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Goslar

Blick hinter sonst verschlossene Türen

Der Huldigungssaal ist nach Stadt-Angaben zwischen 1505 und 1520 als Sitzungssaal des Rates entstanden. Er gilt als einzigartiges Kleinod spätgotischer Raumkunst. Wände, Decke und sogar Fensternischen sind vollständig mit Tafelgemälden ausgekleidet. Jedes einzelne Gemälde ist nach Experten-Ansicht ein Kunstwerk für sich. Archivfoto: Schenk

Der Huldigungssaal ist nach Stadt-Angaben zwischen 1505 und 1520 als Sitzungssaal des Rates entstanden. Er gilt als einzigartiges Kleinod spätgotischer Raumkunst. Wände, Decke und sogar Fensternischen sind vollständig mit Tafelgemälden ausgekleidet. Jedes einzelne Gemälde ist nach Experten-Ansicht ein Kunstwerk für sich. Archivfoto: Schenk

Goslar. In Goslar erwarten zum Tag des offenen Denkmals folgende Einrichtungen die Besucher:

Donnerstag, 07.09.2017, 14:12 Uhr

Goslar. In Goslar erwarten zum Tag des offenen Denkmals folgende Einrichtungen die Besucher:

Der Huldigungssaal ermöglicht neben einem Blick in das Original auch einen multimedialen Einblick in die Geschichte des Raumes in der originalgetreuen Nachbildung. Die kleinen Besucher erwartet ein Kinderquiz. Eintritt 1 Euro. Öffnungszeiten: 10 bis 16 Uhr, Markt 1.

Die reichen Blei-, Zink- und Kupfererzgruben des Rammelsberges zogen im Mittelalter die deutschen Könige nach Goslar und waren lange Zeit der Motor für Handel und Gewerbe am nördlichen Harzrand. Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr, Führungen: ab 11 Uhr, Aktionen: Führungen zur Architektur am Weltkulturerbe Rammelsberg, Bergtal 19.

Das Augustiner-Chorherrenstift Riechenberg wurde 1117 zunächst als Benediktiner-Kloster gegründet. Die romanische Krypta ist bis heute erhalten. Seit 1990 lebt dort die ev. Gethsemanebruderschaft und führt ein Haus der Stille und Einkehr. Angeboten werden Führungen durch die Kirchenruine und in die romanische Krypta. Danach besteht die Möglichkeit zur persönlichen Stille in einem der Sakralräume oder im Klosterpark sowie die Möglichkeit zum Gespräch bei Kaffee oder Tee. Öffnungszeiten: 14 bis 18 Uhr, Führungen: stündlich 15 bis 17 Uhr, Aktionen: 14 Uhr Jubiläumsveranstaltung mit Ansprachen, 15.30 Uhr Zeit der Begegnung bei Getränken, 18 Uhr Gregorianisches Abendgebet, Gut Riechenberg 1.

Das Ackerbürgerhaus von 1501 ist seit 1808 im Besitz der Freimaurerloge Hercynia zum flammenden Stern. Zum Tag des offenen Denkmals bietet es Führungen durch Mitglieder der Loge an. Öffnungszeiten: 10 bis 17 Uhr, Führungen: nach Bedarf, Kornstraße 8.

Das St. Annenhaus zählt zu den ältesten Fachwerkhäusern Goslars und wurde ab 1488 als spätmittelalterliches Hospital gestiftet. Öffnungszeiten: 11 bis 17 Uhr, Führungen: nach Bedarf durch den Geschichtsverein Goslar, Glockengießerstraße 65 (Eingang durch das Gartentor in der Schielenstraße).

Die Besucher können sich auf einen Blick in die Burg Vienenburg freuen, die um 1300 von Graf Burchard VII errichtet wurde. Diese ist seit 1963 in Privatbesitz. Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, Führungen: 15 + 17 Uhr, Aktionen: ab 11.30 Uhr Kinderprogramm „Basteln und Spielen, ab 12 Uhr Internationale Küche aus verschiedenen Ländern (Vielfältiges Vienenburg), Burgweg 2.

Die Sudmerberger Warte ist heute ein denkmalgeschützter 14 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Gipfel des Sudmerberges. Er stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Öffnungszeiten: 10 bis 15 Uhr, Führungen: halbstündlich, Aktionen: Informationen zur Warte mit anschließendem Programm an der Harzklub-Hütte, dort wird ein Imbiss geboten. Sudmerberg, Bergknick.

St. Maria in horto wurde 1186 erstmals urkundlich erwähnt. Öffnungszeiten: 10 bis 13 Uhr und 15 - 18 Uhr, Führungen: 11 und 15 Uhr,Aktionen: Schmecken und Riechen im Kräutergarten, Rosentorstraße 27.

Ehemalige Stiftskirche St. Georg und St. Maria in Grauhof

Die Stiftskirche St. Georg und St. Maria wurde 1527 nach Zerstörung des Stiftes Georgenberg gegründet und 1643 durch die Windesheimer Kongregation wiederbesiedelt. Die Kirche besitzt einen Hochchor über der Krypta, eine hochrangige Barockausstattung und eine Treutmann-Orgel. Öffnungszeiten: 11 bis 19 Uhr, Führungen: 16 und 17 Uhr, Aktionen: 12.45 Uhr Mittagsgebet im Chorgestühl, 14.30 bis 16 Uhr Kaffeetafel im Festsaal, 15 Uhr Orgelmusik, 18 Uhr Abendgebet im Chorgestühl, Klostergut Grauhof 16.

Das Schwiecheldthaus ist Teil eines Gebäudekomplexes aus dem 16. bis 20. Jahrhunderts. Öffnungszeiten: 11 bis 18 Uhr, Führungen: 15, 16 und 17 Uhr, Aktionen: musikalische Unterhaltung am Nachmittag und gastronomische Angebote im Restaurant, Schwiecheldtstraße 8-12.

Die schöne Holzkirche ist zwar gerade wegen Sanierungsarbeiten eingerüstet, dennoch ein lohnenswertes Ziel. Um 11 Uhr wird zum Gottesdienst eingeladen. Anschließend wird der betreuende Architekt Jürgen Götz aus Hildesheim Einblicke in die Geschichte der Kirche und den aktuellen Stand der Sanierungen geben.

Weitere Informationen gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/info sowie auf www.goslar.de.

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