Abfallwirtschaft reagiert auf Corona-Krise: Hornburg und Schladen betroffen
Wolfenbüttel. Der Landkreis Wolfenbüttel hat die mobile Schadstoffsammlung, die ab Freitag in den Gemeinden begonnen hätte, abgesagt. Das betrifft auch Hornburg und Schladen, wo die Sammlung am Samstag, 28. März, geplant war. Die nächste Sammlung ist für den Herbst geplant, teilt der Landkreis mit. Seit Mittwoch sind die Recyclinghöfe (Klein Elbe, Linden, Bornum) sowie die Bodenläger Weferlingen/Klein Elbe geschlossen.
Gewerbekunden können weiterhin ihren Gewerbeabfall, jedoch ausschließlich für die thermische Verwertung (Umschlaganlage) in Bornum anliefern, heißt es. In absoluten Ausnahmefällen könne eine Entsorgung von Gefahrstoffen von Privatpersonen nach telefonischer Rücksprache (05337) 7205 mit der Annahmestelle auf der Deponie Bornum erfolgen. Sperrmülltermine und Stellung der Mini-Mulden werden nur noch bis 9. April wie vereinbart durchgeführt. Neue Termine danach werden demnach vorerst nicht mehr vergeben, bereits erfolgte Bestellungen ab dem 14. April storniert. In Notfällen können Einzelvereinbarungen nach telefonischer Rücksprache vorgenommen werden, Tel. (05331) 90840.
Der Containerdienst werde bis auf Weiteres angeboten. Kunden können zur Entsorgung wie bisher Container bestellen. Die Durchführung der Biosammeltouren erfolge auch über den 14. April hinaus weiterhin im 14-tägigen Rhythmus. Die übliche Umstellung auf die wöchentliche Leerung der grünen Tonne könne aufgrund der notwendigen Sicherstellung einer durchgehenden Abfallentsorgung nicht erfolgen.
Die Leerung der Papierbehälter wird nur noch bis zum 27. März durchgeführt, kündigt der Landkreis an. Papier könne aber flächendeckend in den im Landkreis verteilten Depotcontainern entsorgt werden, die weiterhin abgefahren werden. Die Baumschnittsammlung wird ab 14. April für 14 Tage durchgeführt. „Aufgrund des zu erwartenden Mehraufkommens durch das Absagen der Osterfeuer wird die Abfuhrdauer verlängert. Terminverschiebungen sind möglich“, teilt die Behörde mit. Der Winterdienst werde aufrechterhalten, durch mögliche Kapazitätseinschränkungen der Mitarbeiter könne es zu Verzögerungen kommen. Die Kreisstraßenmeisterei bleibe durchgehend unter den bekannten Telefonnummern erreichbar. red