6. August: Hans M. Hunneshagen und Lena Josefine Köth
GZ-Aktion zum Stadtjubiläum 2022: Jeden Tag kommen Menschen aus Goslar zu Wort und schicken einen Gruß an ihre Stadt. Im Online-Special sind alle Botschaften mit Foto zu finden. Am 6. August senden Hans Martin Hunneshagen und Lena Josefine Köth ihre Grüße.
„Als mich die Preussag 1976 von der Hansestadt Hamburg in die ehemalige Hansestadt Goslar versetzte, befürchtete ich, zumindest kulturell, einen gewaltigen Rückschritt. Wie sehr sollte ich mich täuschen. Wenn man in Goslar nur das, was einen kulturell interessiert, verfolgen möchte, fehlt einem vor allem ausreichend Zeit. Und das Besondere daran ist, sehr, sehr viele Dinge passieren zunächst auf Basis von Freiwilligkeit. Ich denke an das Kulturkraftwerk, das Musikfest, Musik meets Art, das Zinnfigurenmuseum und einen der zehn größten Kunstvereine Deutschlands, das Mönchehaus Museum, nicht zu vergessen die sehr unterschiedlichen Musikrichtungen, die in und von den diversen sehr guten Chören angeboten werden. Und wenn ich dann, bei meinen Führungen, mit unseren Gästen durch die Altstadt gehe, wird man von der 1100 jähriger Kultur förmlich „erschlagen“. Seit langer Zeit ist Goslar nun „meine“ Stadt und Heimat. Ich wünsche ihr zum Geburtstag, dass die Bürger und Stadträte dieses hohe Niveau noch viele, viele Jahre stützen und erhalten. Goslar ist für diesen Teil Niedersachsens eine Kulturhauptstadt.
(Dipl.-Kfm.) Hanns Martin Hunneshagen, Pensionär und Stadtführer. 1949 in Meiningen geboren. Lebt seit Jahren in Jürgenohl.
„Goslar ist mein Zuhause! Kurz vor meinem vierten Geburtstag bin ich mit meiner Mama und meiner kleinen Schwester nach Goslar gezogen. Ich weiß noch, dass Mama viel mit uns draußen war, und wir auf vielen verschiedenen Spielplätzen waren. Davon gibt es in Goslar echt viele und gefühlt an jeder Ecke eine Eisdiele. Ich fühl mich hier einfach super wohl. Ich bin oft mit meinen Freunden draußen und bin Cheerleaderin bei den Ruby Falcons. Meine Wünsche für Goslar: Ich wünsche mir für Goslar mehr coole Geschäfte, da ich jetzt auch Taschengeld bekomme. Außerdem fände ich mehr Flohmärkte toll. Ich wünsche Goslar noch viele wunderschöne Jahre, sodass auch noch die Enkelkinder meiner Enkel hier ein schönes Leben haben.“
Lena Josefine Köth (10) ist Schülerin der Goetheschule und lebt mit ihrer Familie in der Altstadt. Geboren wurde sie 2012 in Prüm.
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