Zähl Pixel
Playoffs Eishockey-Regionalliga

Harzer Falken wollen sich einen freien Sonntag gönnen

Zwei Eishockeyspieler in Aktion auf dem Eis, einer in weiß-grünem Trikot, der andere in schwarz-rotem Trikot, mit Schiedsrichter im Hintergrund

Zugang in Playoff-Stimmung: Der Slowake Nicolas Korbel erzielt in jedem der bisherigen drei Spiele mindestens einen Treffer. Vorigen Sonntag in Timmendorf sogar den entscheidenden zum zwischenzeitlichen 4:2 für die Falken. Foto: Drechsler

Der Eishockey-Regionalligist will mit einem Sieg gegen die Beach Devils Timmendorf vorzeitig in die Finalserie einziehen. Klappt das nicht, geht es an die Ostsee.

Von Andreas Konrad Donnerstag, 05.03.2026, 17:00 Uhr

Mit einem Heimsieg gegen die Beach Devils Timmendorf können die Harzer Falken am Freitagabend (20Uhr) den direkten Weg in die Finalserie der Eishockey-Regionalliga Nord gehen. Gelingt der nicht, fällt die Entscheidung am Sonntag (17.30Uhr) an der Ostsee im dann dritten und letzten Spiel des Playoff-Halbfinals.

Dass es zu diesem dritten Spiel nicht kommen wird, liegt naturgemäß im Interesse des Falken-Trainers. „Wir wollen die Serie am Freitag beenden“, sagt Regan Nagy, „auch wenn das Ziel nicht so einfach zu erreichen sein wird. Timmendorf wird mit allem kämpfen, was es hat.“

Der Kanadier war mit dem Auftritt seines Team vergangenen Sonntag an der Ostsee sehr zufrieden. Beim 6:3-Sieg im ersten Spiel der Dreierserie hat er aber auch noch Dinge gesehen, an denen es in der Woche danach zu arbeiten galt. „Das ganze Team hat gut verteidigt, es sind aber dennoch einige Fehler passiert, die uns besser am Freitag nicht noch einmal passieren.“

DiMurro und Mrava noch nicht fit

Inwieweit in der Abwehr dabei wieder Diarmad DiMurro wird helfen können, war am Donnerstag noch genauso unklar wie ein Einsatz von Filip Mrava. Beide hätten zwar wieder auf Schlittschuhen gestanden, aber besonders bei Mrava sei das Befinden noch sehr unterschiedlich gewesen, so Nagy. Der Slowake hat noch immer mit seiner Verletzung zu kämpfen. DiMurro hatte vorige Woche eine Erkrankung aus der Bahn geworfen.

Im Spiel der Gäste erwartet Nagy keine Überraschung: „Sie sind eine sehr stabile Mannschaft, die viele Chancen kreieren kann.“ Das kann sein Team allerdings auch. Satte 38 Schüsse feuerten die Falken im ersten Spiel in Richtung Timmendorf-Goalie Adam Beukeboom ab, auch Braunlages Taylor Dupuis sah den Puck 35 Mal kommen.

Die Fans dürfen sich im Wurmbergstadion also wieder auf ein Spektakel freuen und auf den Finaleinzug daheim, wenn es denn mit dem zweiten Sieg am Freitagabend klappt.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel
Diskutieren Sie mit!
Weitere Themen aus der Region