„Zinnfigurenvater“ Achim Baensch ist gestorben
Achim Baensch
Im Alter von 85 Jahren ist Achim Baensch gestorben. Bei ihm müsse man von drei Lebenswerken sprechen, sagte einmal Goslars Oberbürgermeister Henning Binnewies: „Von der Sommerakademie, den Kleinkunsttagen und dem Zinnfigurenmuseum.“ Achim Baensch und seine Frau Antje hätten die Stadt reicher gemacht. Wie wahr; alle drei Kultur-Einrichtungen gibt es bis heute. Ein anderer OB, Dr. Otmar Hesse, hatte Baensch 1999 für sein Engagement die Ehrennadel der Stadt Goslar verliehen.
Im Alter von 85 Jahren ist Achim Baensch gestorben. Bei ihm müsse man von drei Lebenswerken sprechen, sagte einmal Goslars Oberbürgermeister Henning Binnewies: „Von der Sommerakademie, den Kleinkunsttagen und dem Zinnfigurenmuseum.“ Achim Baensch und seine Frau Antje hätten die Stadt reicher gemacht. Wie wahr; alle drei Kultur-Einrichtungen gibt es bis heute. Ein anderer OB, Dr. Otmar Hesse, hatte Baensch 1999 für sein Engagement die Ehrennadel der Stadt Goslar verliehen.
Das Wirken von Achim Baensch, gebürtiger Preuße, der in Heidelberg Germanistik und Geschichte studierte und als Sozialpsychologe am Bildungshaus Zeppelin landete, fiel in eine fruchtbare Zeit des kulturellen Aufbaus. Das erste Geld für den Aufbau des Zinnfigurenmuseums bekam er von Kaiserring-Vater Peter Schenning, als er die Sommerakademie unter das Dach des Zeppelinhauses holte, wirkte er mit Rudi Sattler zusammen, seine Nachfolge beim Förderkreis Goslarer Tage der Kleinkunst trat Tristan Niewisch an; viele weitere Mitstreiter und Wegbegleiter wären zu nennen. Baensch hat es Seite an Seite mit seiner Frau Antje vermocht, sich zu vernetzen, seine Ideen umzusetzen, dafür zu kämpfen und nachhaltig zu sichern.
Darüber hinaus war er ein wunderbarer Mensch mit viel Herz und Humor. Seine Begrüßung der GZ mit den so ironischen wie herzlichen Worten „Hier kommt die Weltpresse“ fehlt schon jetzt. Sabine Kempfer