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Wohnbaugesellschaften verschmelzen weiter

Die Wohnanlage „Hübichweg“ in Bad Grund gehört zu den Immobilien, von denen sich die Wohnbau Goslar Jahren getrennt hat. Foto: Archiv

Die Wohnanlage „Hübichweg“ in Bad Grund gehört zu den Immobilien, von denen sich die Wohnbau Goslar Jahren getrennt hat. Foto: Archiv

Goslar. Die Goslarer Wohnstättengesellschaft (GWG) und die Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Goslar (Wohnbau Goslar) verschmelzen nun auch auf Gesellschafterebene.

Von Oliver Stade Montag, 30.11.2015, 17:05 Uhr

Die mit der gemeinsamen Geschäftsführung durch Andreas Matschkus 2013 bereits eingeleitete Quasi-Fusion soll nun vertieft werden. Dazu tritt der Landkreis seine 40,65 Prozent Wohnbau-Anteile an die GWG ab. Im Gegenzug erwirbt der Kreis zum gleichen Wert3,94 Prozent der Anteile an der GWG. Diesen Beschluss hat der Kreistag einmütig gefasst.

In früheren Jahren drückten schlecht zu vermietende Wohnungen und ein Sanierungsstau auf die Geschäftstätigkeit der Wohnbau. Irgendwann stellten die Verantwortlichen fest, „dass eine langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit nicht mehr zu erzielen“ sei. So steht es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Nach und nach wurden Wohnungen verkauft, zuletzt 1100 in Langelsheim, in Seesen, im Oberharz sowie in Bad Gandersheim aus dem Bestand der Wohnbau-Tochter in Bad Gandersheim, die über keine Immobilien mehr verfügt. 2014 war bereits der komplette Bestand der ehemaligen Wohnbau Braunlage verkauft worden.

Mittlerweile ist das Eigentum von 2452 Wohnungen im Jahr 2013 auf aktuell 887 geschmolzen. Nun könne langfristig eine „positive Ergebnisentwicklung“ erwartet werden, heißt es.

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