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„Wildfang“ zieht an den Jakobikirchhof

Noch herrscht im zukünftigen „Wildfang“ am Jakobikirchhof eher Baustellenflair. Doch Alexander Scharf (li.) und Maik Jankowsky wollen am 26. August dort ein heimeliges Wirtshaus eröffnen. Fotos: Sowa

Noch herrscht im zukünftigen „Wildfang“ am Jakobikirchhof eher Baustellenflair. Doch Alexander Scharf (li.) und Maik Jankowsky wollen am 26. August dort ein heimeliges Wirtshaus eröffnen. Fotos: Sowa

Goslar. Die Fensterscheiben sind noch zugehängt, doch das Geheimnis ist gelüftet. Am 26. August eröffnet das „Wildfang – Bier und Wirtshaus“ am Jakobikirchhof – an der gleichen Stelle, wo bis vor ein paar Monaten noch im altehrwürdigen „Arcachon‘s“-Bistro serviert wurde.

Von Hendrik Roß Donnerstag, 20.07.2017, 16:46 Uhr

Goslar. Die Fensterscheiben sind noch zugehängt, doch das Geheimnis ist gelüftet. Am 26. August eröffnet das „Wildfang – Bier und Wirtshaus“ am Jakobikirchhof – an der gleichen Stelle, wo bis vor ein paar Monaten noch im altehrwürdigen „Arcachon‘s“-Bistro serviert wurde.

Als neuer Betreiber des „Wildfang“ tritt mit der Gastro Urban GmbH ein Spezialist für Goslarer Altstadt-Lokale auf – das „Schiefer“ auf dem Marktplatz, sowie das „Tim’s“ und das „Mycoffee“ gehören zur selben Betreiberfamilie.

Dahinter stehen die Gesellschafter Alexander Scharf und Maik Jankowsky. Mit 80 Plätzen im Innen- sowie weiteren 100 im Außenbereich geht das Wirtshaus unter anderem mit sechs verschiedenen Biersorten vom Fass und diversen Craft-Bieren an den Start. Die Küche soll „einfach und ehrlich“ werden, sagt Scharf. Eine zentrale Rolle soll dabei „Omas Frikadelle“ einnehmen, die sich zu einem kulinarischen „Wildfang“-Klassiker entwickeln soll, „so wie im „Tim‘s“ die Currywurst“.

Geplant sind Öffnungszeiten von Montag bis Samstag ab 9 Uhr und sonntags ab 10 Uhr. Wann abends geschlossen wird, hänge vom Gästeaufkommen ab. Vier neue Vollzeitarbeitsplätze sollen in der Gaststätte entstehen, dazu drei Teilzeitkräfte und sechs Aushilfen beschäftigt werden.

Als neue Konkurrenz vor den eigenen Haustüren sieht Gastronom Jankowsky das „Wildfang“ nicht, eher als sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Lokalen. Gerade in der Kaiserpasssage würden nur wenig Außenplätze zur Verfügung stehen, ganz anders sei die Situation nun am Jakobikirchhof, wo zwei ehemalige kleinere Gastronomien zu einer größeren zusammengefasst wurden. Während das Konzept also steht, sind die Bauarbeiten noch längst nicht abgeschlossen. Scharf und Jankowsky treten als Pächter auf und kümmern sich dann die Einrichtung, die mit viel Holz, „warm anmutenden Farben“ und einem Kamin authentische Wirtshaus-Atmosphäre versprühen soll.

Im Außenbereich gelte dank der zentralen Lage die Formel „sehen und gesehen werden“, sagt Scharf. Rund 250.000 Euro nehmen sie nach eigenen Angaben für die Ausstattung in die Hand. Den großen Umbau, der bereits seit Monaten läuft, führt aber Hauseigentümer Sepp Hellmich durch, der sich zuvor kurzzeitig als „Arcachon‘s“-Gastronom versuchte. Dann startete er den großen Umbau – neue Toiletten, neue Küche, neuer Kühlraum. Insgesamt habe er rund eine halbe Million Euro in die Haussanierung investiert und sei dabei auf Pächtersuche gegangen – und das nun erfolgreich.

Viele neugierige Blicke landen auf der Baustelle am Jakobikirchhof.

Viele neugierige Blicke landen auf der Baustelle am Jakobikirchhof.

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