Vom Dreispitz bis zur Mooskappe
<p>Schützte vor Nässe wie auch vor Verletzungen im Stollen: die Mooskappe des Bergmanns. Foto: Veranstalter</p>
Clausthal-Zellerfeld. „Kopfsache – Hüte und andere Kopfbedeckungen“ ist eine Sonderausstellung überschrieben, die am Sonntag, 17.Februar, um 11 Uhr im Oberharzer Bergwerksmuseum in Zellerfeld eröffnet wird.
Clausthal-Zellerfeld. „Kopfsache – Hüte und andere Kopfbedeckungen“ ist eine Sonderausstellung überschrieben, die am Sonntag, 17.Februar, um 11 Uhr im Oberharzer Bergwerksmuseum in Zellerfeld eröffnet wird.
Nach dem Städtischen Museum Seesen ist nun das Oberharzer Bergwerksmuseum bereits der sechste Ausstellungsort der erfolgreichen Wanderausstellung „Kopfsache“ des Landschaftsverbandes Südniedersachsen. Dessen Kuratoren-Team hatte zur Vorbereitung Interviews mit den letzten Hutladen-Inhabern in der Region geführt und in den Archiven der Museen nach historischen Fotografien von Menschen mit Hut gesucht.
Neben der typischen Kopfbedeckung der Oberharzer Bergleute, der Mooskappe, zeigt die Ausstellung einen Überblick historischer Hutmode vom Dreispitz über Chapeau Claque und Kapotthütchen bis zu Trachtenhauben, Uniformmützen und Schutzhelmen. An Aktivstationen können die Besucher Wissenswertes selbst entdecken, Hüte aufprobieren oder eigene Kreationen aus Zeitungspapier herstellen. Medienstationen laden zum Verweilen und Betrachten historischer Hutmode und des Hutmacherhandwerks ein. Unter dem Motto „Aus dem Hut gezaubert“ kann man dem Ursprung und der Bedeutung von Hut-Sprichwörtern und Redewendungen auf die Spur kommen.
Die Wanderausstellung wird bis zum 12. Mai im Oberharzer Museum zu sehen sein. Zum Osterfest ist als Mitmach-Aktion das Filzen kleiner Mooskappen geplant.red/bf