Vermisste schnell gefunden
Der Polizeihubschrauber aus Magdeburg, hier im Landeanflug auf Ballenstedt, ist zur Unterstützung angefordert worden. Archivfoto: Bruns
Elbingerode. „Alles im allem ist es glimpflich ausgegangen“, sagt Polizeihauptkommissar Michael Fricke vom Polizeirevier Harz in Halberstadt. Am Samstagmittag war eine 29-Jährige aus Dresden vermisst gemeldet worden. Zwei Stunden später entdeckte ein Passant die nur leicht bekleidete Frau.
Elbingerode. „Alles im allem ist es glimpflich ausgegangen“, sagt Polizeihauptkommissar Michael Fricke vom Polizeirevier Harz in Halberstadt. Am Samstagmittag war eine 29-Jährige aus Dresden vermisst gemeldet worden. Zwei Stunden später entdeckte ein Passant die nur leicht bekleidete Frau.
Gegen 13 Uhr hatte die Diakonie in Elbingerode die Dresdenerin als vermisst bei der Polizei gemeldet. Sie hielt sich zu der Zeit zu einem Klinikaufenthalt in der Einrichtung auf.
Da sie als psychisch labil gilt und bei relativ frostigen Temperaturen nur leicht bekleidet in einem angrenzenden Waldgebiet vermutet wurde, gingen die Beamten von einer akuten Eigengefährdung aus. Daher wurden mehrere Beamte, ein Suchhund sowie der Polizeihubschrauber aus Magdeburg für die Suche alarmiert.
„Unser Ziel war es, sie bei Tageslicht zu finden, danach hätte es schlecht ausgesehen“, so Fricke. Das Terrain war unwegsam, ein Geländewagen habe sich sogar bei der Suche festgefahren. Insgesamt elf Polizisten waren zunächst unterwegs. Zudem standen laut Fricke die Bergwacht und das THW, die sich parallel in einer Übung befanden, in Bereitschaft.
Am Ende war es aber ein Passant, der die Frau fand. Sie lag verletzt im Eingangsbereich einer Bankfiliale. Mit einem Rettungswagen wurde die 29-Jährige schließlich in das Klinikum nach Wernigerode gebracht.