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Verkauf von Hasseröder stockt

Wernigerode. Der Verkauf der Traditionsbrauerei Hasseröder in Wernigerode an einen hessischen Finanzinvestor ist ins Stocken geraten. Der vor einem halben Jahr vereinbarte Verkauf an die CKCorporate Finance GmbH in Kronsberg steht ebenso in Frage wie die gleichzeitig vereinbarte Übernahme der Diebels-Brauerei in Nordrhein-Westfalen.

Dienstag, 03.07.2018, 18:01 Uhr

Es seien wieder Gespräche mit anderen Interessenten aufgenommen worden, teilte der Eigentümer Anheuser-Busch Inbev Deutschland mit. Der belgische Bierriese hatte sich im Januar mit der CK Corporate Finance darauf geeinigt, den Verkauf bis Mitte des Jahres abzuschließen.

Bisher sei der Finanzinvestor nicht allen Vertragsanforderungen nachgekommen, hieß es in der Mitteilung. „Vor diesem Hintergrund führt Anheuser-Busch Inbev Deutschland parallel zur Zusammenarbeit mit der CK Corporate Finance Gespräche mit ausgewählten Interessenten.“ Der Verkauf sei aber nicht gescheitert und könne noch zustande kommen, betonte eine Sprecherin. Der Finanzinvestor war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Im Januar hatte das Unternehmen mitgeteilt, in die Brauerei zu investieren.

„Die NGG fordert, dass Anheuser-Busch Inbev jetzt rasch Klarheit über den weiteren Weg der traditionsreichen Standorte Wernigerode und Issum sowie aller weiteren Standorte und der Arbeitsplätze schafft“, teilte die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten mit.

Angesichts stetig schrumpfender Bierabsätze will sich Inbev nach den Worten von Deutschland-Chef Harm van Esterik in der Bundesrepublik künftig voll auf die Weiterentwicklung seiner nationalen Marken Beck’s, Franziskaner und Corona konzentrieren. dpa

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