Tödlicher Unfall an Ostern 2025 – Fahrer vor Gericht
Ein Urteil soll voraussichtlich Mitte August fallen. (Archivbild) Foto: Sina Schuldt/dpa
Bei einem Autounfall sterben in Ostfriesland zwei junge Menschen. Gegen den Fahrer des Autos hat nun ein Prozess begonnen.
Leer. Nach dem Tod von zwei jungen Menschen bei einem schweren Autounfall Ostern 2025 im Landkreis Leer steht der Fahrer des Wagens vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm zweifache fahrlässige Tötung vor, wie ein Sprecher des Amtsgerichtes Leer sagte. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Der Anklage zufolge soll der damals 21-Jährige am Ostersonntag 2025 mit seinem Auto bei Rhauderfehn (Landkreis Leer) auf einer kurvenreichen Strecke zu schnell unterwegs gewesen sein. In einer Kurve verlor er demnach die Kontrolle über seinen Wagen. Das Auto kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der 20 Jahre alte Beifahrer und eine 23 Jahre alte Mitfahrerin starben bei dem Unfall. Der Fahrer wurde Polizeiangaben zufolge schwer verletzt und kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.
Der Angeklagte äußerte sich am ersten Prozesstag zu den Vorwürfen, wie der Gerichtssprecher sagte. Es sind weitere Verhandlungstermine angesetzt, an denen Zeugen gehört werden sollen. Ein Urteil soll voraussichtlich Mitte August fallen.