Thomas Reiß ist neuer Bauamtsleiter
<p>Thomas Reiß ist neuer Bauamtsleiter.</p>
Braunlage. Er ist 52 Jahre alt, Bauingenieur und hat sich gegen 14 weitere Bewerber durchgesetzt: Thomas Reiß aus Lutter ist neuer Bauamtsleiter der Stadt Braunlage.
Er tritt die Nachfolge von Bogdan Neu an, der nach fast 16-jähriger Tätigkeit für die Kommune mit 70 Jahren zum 31. Juli in den Ruhestand geht.
Reiß ist verheiratet und hat vier Kinder im Alter von 14 bis 23 Jahren. „Ich will mit meiner Frau auf alle Fälle auch in Braunlage wohnen“, betont er. Schon jetzt hat sich der 52-Jährige eine Wohnung in Braunlage genommen, in der er die Woche über lebt. „Für mich ist es wichtig, als Bauamtsleiter auch in der Stadt zu wohnen, in der ich arbeite“, betont er. Zudem gefalle ihm Braunlage, wie er unterstreicht.
Nach seiner Schulzeit in Goslar erlernte Reiß zunächst den Beruf des Technischen Zeichners. Danach studierte er in Lübeck Bauingenieurswesen mit Schwerpunkt Siedlungs- und Wasserwirtschaft. Seine erste Stelle als Bauingenieur trat er in Hannover an. „Dort lernte ich auch meine Frau kennen“, erzählt der Familienvater. Anschließend machte er sich selbstständig und leitete in Lutter sein eigenes Ingenieurbüro.
„In dieser Funktion lernte ich auch vor einigen Jahren Bogdan Neu kennen“, sagt Reiß. Er hatte seinerzeit bei der Modernisierung der Grundschule in Braunlage mitgearbeitet. „Wir hatten die gleiche Wellenlänge“, berichtet er, und so war er auch erfreut, als Neu ihm mitteilte, dass Braunlage einen Bauamtsleiter suche.
Noch kann Reiß nicht so viel über die Arbeit in Braunlage sagen. „Ich bin aber sehr nett von allen neuen Kollegen aufgenommen worden“, meint er. Der 52-Jährige hat sich gleich in die Arbeit gestürzt und ist unter anderem dabei, eine Lösung für das Feuerwehrhaus in St. Andreasberg zu erarbeiten. Die Garagen des Gebäudes sind zu klein und können die neuen, hohen Feuerwehrfahrzeuge nicht mehr unterbringen. In Braunlage ist die Stadt deshalb dabei, ein neues Feuerwehrhaus zu bauen, und in Hohegeiß gibt es einen Anbau.
Weiter beschäftige er sich auch mit der Rohrsanierung. „Über ein Mangel an Arbeit kann ich nicht klagen“, meint er. Aber dies habe er ja auch gewollt. „Ich finde die neue Aufgabe sehr interessant.“